Endlich wieder Flohmarkt

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Nach langer Pause gab es in Traunreut erstmals wieder einen Flohmarkt, der auch gut angenommen wurde. (Foto: Rasch)

Traunreut – Nicht nur die Händler auf dem Flohmarkt auf dem Parkplatz der Traunpassage in Traunreut waren froh, ihre Lager wieder leer zu bekommen. Auch die Besucher freuten sich, endlich wieder Flohmarktluft schnuppern zu können – und das bei idealem Flohmarktwetter. Der erste Flohmarkt in der Region, den die ARGE Werbegemeinschaft Traunreut gemeinsam mit Traunreuter Bürgern und mit Unterstützung der Traunpassage nach einer längeren Zwangspause wieder auf die Beine gestellt hatte, war ein großer Erfolg.


Die 250 Gummi-Entchen, die als » Eintrittsbillet« den Besuchern den Zutritt gewährten, waren schnell vergriffen. Ein paar Mal musste der Ein- und Ausgangsbereich wegen der Abstandsregeln zugesperrt werden, bevor der nächste Schwung rein gelassen werden konnte.

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»Es war zu spüren, dass sich die Leute richtig freuen, bei bestem Wetter endlich wieder Flohmarktluft schnuppern zu können, sagte die zweite ARGE-Vorsitzende Mora Netopil. Sie und ihr Team hatten am Ein- und Ausgang alle Hände voll zu tun: Die am Eingang erworbenen Gummi-Entchen mussten beim Rausgehen wieder abgegeben werden. So konnte gewährleistet werden, dass sich nie mehr als 250 Besucher auf einmal auf dem Marktgelände aufhielten. 63 Stände – das war schon ganz gut für den ersten Flohmarkt weit und breit.

Und auch das vielfältige Angebot ließ keine Wünsche offen: Von der Sammeltasse aus Omas Zeiten über Fahrradhelme, Spielsachen und Bekleidung bis hin zum Vogelkäfig war alles geboten, was das Herz der Schnäppchenjäger höher schlagen lässt. Für Angelika Würger aus Traunwalchen lief das »Geschäft« super. Die passionierte Flohmarkthändlerin hat sich normalerweise auf Bücher aller Art spezialisiert.

Diesmal hatte sie jedoch ihr Lager mit allerlei Kunst und Krempel geleert, was sich auch gelohnt hat: »Ich bin vollauf zufrieden, es läuft super«, bestätigte sie dem Traunsteiner Tagblatt. Dass keine Standgebühren verlangt wurden, spielte den Trödlern zudem in die Karten, respektive in ihre Kassen. »Dass wir keine Standgebühren zahlen mussten, ist sehr positiv«, freute sich auch Angelika Würger.

Das Gelände der Traunpassage stellte den optimalen Standort dar und bot ausreichend Platz für die Verkaufsstände, Mindestabstände und Besucherparkplätze. Für Letztere war am Markttag selbstverständlich keine Parkscheibe notwendig.

ga


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