weather-image
12°

Bis zu 45.000 Euro für neuen Gemeindesaal

3.0
3.0
Traunreut: Bis zu 45.000 Euro für neuen Gemeindesaal der Römisch-Orthodoxen Kirche
Bildtext einblenden
Nach dem Willen des Hauptausschusses soll der Rumänisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Traunreut für den Bau eines Gemeindesaals ein Zuschuss in Aussicht gestellt werden. Für den geplanten Neubau südlich der Kirche gibt es bis dato aber noch keinen konkreten Finanzierungsplan. Im Haushalt 2020 sollen deshalb maximal 45 000 Euro veranschlagt werden. (Foto: Rasch)

Traunreut – Der Hauptausschuss des Traunreuter Stadtrats hat der Rumänisch-Orthodoxen Kirchengemeinde Traunreut für den Bau eines Saals einen Zuschuss in Aussicht gestellt. Wie groß dieser tatsächlich sein wird, kann aber noch nicht festgelegt werden, zumal der Kämmerei noch kein konkreter Finanzierungsplan vorliegt. Im Höchstfall soll die Kirchengemeinde 45.000 Euro bekommen, die laut einstimmiger Empfehlung in den Haushalt 2020 eingestellt werden sollen.


Wie berichtet, will die Kirchengemeinde voraussichtlich im kommenden Jahr auf dem südlichen Grundstück einen Gemeindesaal mit Wohnung darüber bauen. Laut Kirchengemeinde soll der »Vereinssaal K2« in Massivholzbauweise errichtet werden. Die Gesamtkosten werden in einem ersten Angebot auf rund 630.100 Euro geschätzt.

Anzeige

Finanzierungslücke würde 150.000 Euro betragen

Dabei würde laut Kirchengemeinde eine Finanzierungslücke von 150.000 Euro entstehen. Diese Finanzierungslücke als Eigenanteil der Kirche hat die Stadtverwaltung als Berechnungsbasis für den Zuschuss herangezogen. Als Basis werden die Förderrichtlinien der Sportvereine herangezogen. Nach Angaben der Verwaltung habe die Stadt zuletzt beim Bau des Pfarrheims in Sankt Georgen einen Zuschuss in Anlehnung an die Förderrichtlinien für Sportvereine gewährt.

Wie Kämmerer Erich Suttner dem Traunsteiner Tagblatt sagte, habe er bereits den Zuschuss berechnet, um den Betrag noch im Haushalt 2020 einzustellen. Es sei durchaus möglich, dass sich die 45.000 Euro noch verringern könnten. Ausschlaggebend sei ein konkreter Finanzierungsplan. Die Empfehlung, den Betrag im Haushalt 2020 einzustellen, muss noch vom Stadtrat in einer Sitzung am kommenden Donnerstag abgesegnet werden.
Nachträglich und beschließend genehmigt wurden auch die jüngsten Spendenannahmen. So wurden für die Tombola des Weihnachtsmarkts von den Bergbahnen und Freizeitparks sowie Museen eine Reihe von Freikarten für insgesamt rund 270 Euro zur Verfügung gestellt.

Eintrittskarten spendeten das Mammut Museum Siegsdorf, der Märchenpark Marquartstein, der Freizeitpark Oberreit sowie die Hochplatten-, Unternberg- und Rauschberg-Bahnen.

Gegen die Stimme von Roger Gorzel (Bürgerliste) genehmigte das Gremium auch die Vergabe eines Ladogs für den städtischen Bauhof. Im laufenden Haushalt wurden für das Kommunalfahrzeug bereits knapp 128.000 Euro bereitgestellt. Zwei Angebote wurden im Rahmen einer Ausschreibung eingereicht. Das günstigere Angebot für 118.800 Euro hatte eine Firma in Berg-Höhenrain abgegeben, die jetzt auch den Zuschlag erhalten soll.

Zusätzlich wurde auch dem Wunsch der Bauhofleitung Folge geleistet, für das Dieselfahrzeug eine zusätzliche Wendelüftung für 916 Euro und ein Wechselsieb für rund 160 Euro anzuschaffen. Gorzel stimmte deshalb dagegen, weil man sich offenbar nicht über alternative Elektro- oder Wasserstoff-Fahrzeuge schlau gemacht habe.

Nach Ansicht von Reinhold Schroll (CSU) sei das dringend benötigte Fahrzeug mit der Euronorm 6c ein »sauberes Dieselfahrzeug.« Sein Fraktionskollege Hans Kneffel regte jedoch an, man sollte den Bauhof künftig darauf aufmerksam machen, nach Alternativen zu schauen.

Geld für Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr

Verabschiedet wurde auch, im kommenden Haushalt 110.000 Euro für die Umrüstung der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Traunreut einzustellen. Nach Angaben der Verwaltung werden die Atemschutzgeräte aller städtischen Feuerwehren ohne eine funktionierende, sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung in Handarbeit in der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr Traunreut gereinigt.

Aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen sei hier der Bau einer SW-Trennung unumgänglich. Die Anschaffung einer Waschanlage kostet zirka 70 000 Euro. Hinzu kommen die Ausgaben für bauliche Änderungen und die Installation der Waschanlage in Höhe von rund 40.000 Euro. ga

Italian Trulli