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Betrunken auf Gleisen unterwegs: Polizisten retten 21-Jährigen im letzten Moment vor einem Zug

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Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Traunreut - Am Samstag, den 01.02.2020, erschien eine Person gegen 06:30 Uhr bei der Polizeistation Traunreut und meldete, dass er Glasflaschen auf die Straße vor der Norma in Traunreut geworfen hätte. Im nächsten Moment verließ er die Polizeistation.

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Zwei Beamte folgten ihm nach draußen und entdeckten die Person auf dem gegenüber der Polizeistation befindlichen Gehsteig liegend am Boden. Als der Rettungsdienst verständigt wurde, erklärten die Sanitäter, dass sich der Betroffene parallel zur Polizei selbst als behandlungspflichtig meldete. Der 21-Jährige stabilisierte sich wieder und entfernte sich in Richtung Bahnhof, wohin ihm allerdings gleich vier Beamte folgten.

Bei dem Heranwachsenden handelte es sich um eine polizeilich bekannte Person, die in Vergangenheit bereits mehrfach mit Vorsatz Polizeibeamte anging und verletzte. Als er im weiteren Verlauf auf den Gleisen herumtorkelte und ein anfahrender Zug wahrgenommen werden konnte, griffen zwei Beamte unmittelbar ein und zogen die Person im letzten Moment auf den Bahnsteig.

Der 21-Jährige wurde mit Handfesseln gesichert und sollte in eine medizinische Einrichtung eingeliefert werden. Während der Vorbereitungen zum Transport wurde der Traunreuter auch noch beleidigend und spukte einem Rettungsassistenten ins Gesicht. Er leistete weitere Minuten passiven Widerstand und konnte erst durch das Zusammenwirken von sechs Beamten beruhigt und transportfähig gemacht werden.


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