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Bau des Kreisverkehrs soll in Kürze beginnen

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Traunreut: Bau des Kreisverkehrs soll in Kürze beginnen
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Der Bau eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Traunwalchner Straße ist der erste Schritt zum Ausbau der Adalbert-Stifter-Straße in Traunreut. Der Kreisverkehr soll einen Durchmesser von 26 Meter erhalten und nach den Sommerferien fertig beziehungsweise befahrbar sein. Mit der Baumaßnahme soll in Kürze begonnen werden. (Foto: Rasch)

Traunreut – Um nicht mit der Baustelle des Kreisverkehrs im Zuge des Ausbaus der Adalbert-Stifter-Straße West zu kollidieren, wird von Telekom an der Traunwalchner Straße bei der Abzweigung in die östliche Adalbert-Stifter-Straße derzeit ein neuer Kabelschacht gesetzt. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Schachtarbeiten fristgerecht abgeschlossen werden, um mit dem Kreisverkehr als erste Baumaßnahme beginnen zu können.


Als offizieller Baubeginn ist der kommende Montag vorgesehen. Konkrete Absprachen mit der Baufirma, wann genau mit der Baumaßnahme beziehungsweise mit der Baustelleneinrichtung begonnen wird, werden nach Angaben der Verwaltung im Laufe dieser Woche getroffen. Aller Wahrscheinlichkeit nach werden die Baufahrzeuge aber nicht vor dem 22. Juli anrollen. Wie berichtet, hatte der Bauausschuss dem Stadtrat empfohlen, dass die Firma Swietelsky den Zuschlag für den kompletten Ausbau der Adalbert-Stifter-Straße zu einem Angebot von 2,18 Millionen Euro erhalten soll. Die Empfehlung wurde vom Stadtrat abgesegnet.

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Als erster Schritt wird an der Kreuzung Traunwalchner Straße ein Kreisverkehr mit 26 Metern Durchmesser mit Querungen für Fußgänger- und Radfahrer gebaut. Ab diesen Zeitpunkt wird es zu Straßensperrungen beziehungsweise zu Umleitungen kommen. Der Verkehr wird sowohl vom Süden als auch vom Norden kommend über den Traunring und innerstädtisch über die Fridtjof-Nansen-Straße beziehungsweise Karl-Köttgen-Straße umgeleitet. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass der Kreisverkehr nach den Sommerferien fertiggestellt beziehungsweise befahrbar sein wird. Bevor der Straßenzug der Adalbert-Stifter-Straße dann ab dem neuen Kreisverkehr in westliche Richtung ausgebaut wird, wird von den Stadtwerken das in der Straße liegende Wasserleitungs- und Kanalnetz ertüchtigt. Die Straße wird dann entsprechend ausgebaut, bekommt einen beidseitigen Gehweg und Fahrradschutzstreifen. Auf der Südseite werden sogenannte Parktaschen angeordnet. Wenn alles wie geplant läuft, soll die neu ausgebaute Straße Ende des Jahres für den Verkehr wieder frei gegeben werden. Der zweite Bauabschnitt, zwischen Johannes-Heidenhain-Gymnasium und dem östlichen Traunring, soll dann im nächsten Jahr folgen.

Ohne längere Diskussion hat sich der Stadtrat auch der Empfehlung des Bauausschusses angelehnt, den Bebauungsplanes »Porschestraße« im Bereich der östlichen Porschestraße zu ändern. Hier sollen einige Grundstücke in ein Mischgebiet umgewidmet werden. Bereits im Mai hatte der Stadtrat beschlossen, den Bebauungsplan »Porschestraße« für die angrenzenden Bereiche nördlich der Kolpingstraße und westlich der Porschestraße von einem Gewerbegebiet in ein Mischgebiet umzuwidmen. Insofern mache es Sinn, auch den östlichen Bereich in ein Mischgebiet zu ändern.

Keine Zustimmung fand der Antrag auf eine Änderung der Entwicklungssatzung »Anning-Nord« zugunsten eines Wohnhauses in Hanglage im Nordosten von Anning. Hier schlug sich der Stadtrat auf die Seite des Bauausschusses, der den Antrag mit 7:3 abgelehnt hatte (wir berichteten). Bürgermeister Klaus Ritter hatte darum gebeten, dass sich die Fraktionen noch einmal intern bis zur Stadtratssitzung beraten sollten. Die Entscheidung, die Entwicklungssatzung nicht zu ändern, fiel jedoch mit 17:7 Stimmen deutlich aus.

Einstimmig wurde beschlossen, den im November 2017 gefassten Beschluss, die Frühlinger-Spitz-Straße nicht auszubauen, aufzuheben. Die Aufhebung des Beschlusses war notwendig, weil sich der Stadtrat im Rahmen des Bürgerbegehrens »Ausbau der Frühlinger-Spitz-Straße« darauf geeinigt hatte, dem Anliegen des Bürgerbegehrens Rechnung zu tragen und unabhängig von einer möglichen Ostspange die Straße zeitnah auszubauen. Der Stadtratsbeschluss vom November 2018, für den Ausbau der Frühlinger-Spitz-Straße mit der Firma BSH Hausgeräte GmbH keine Verhandlungen über einen Grundstückstausch zu führen, wurde wie im Bauausschuss vorerst zurückgestellt. Die Empfehlung des Bauausschusses, mit weiteren Grundstücksanliegern an der Frühlinger-Spitz-Straße im Vorfeld der Planungen Grundstücksverhandlungen zu führen, wurde jedoch mit 15:11 Stimmen abgelehnt. Dass für die Planungen zum Ausbau der Frühlinger-Spitz-Straße im Nachtragshaushalt 90 000 Euro eingestellt und für die Umsetzung der Maßnahme im Haushaltsplan 2020 weitere Haushaltsmittel bereitgestellt werden sollen, wurde bei vier Gegenstimmen beschlossen. ga