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Architekt für Neubau der Grundschule Nord soll Mitte des Jahres feststehen

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Foto: Symbolbild, pixabay

Traunreut – Architekten von Rom bis Berlin haben sich im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbsverfahrens für den Neubau der Grundschule Nord in Traunreut beworben. Von den insgesamt 75 Büros werden jetzt 20 für den eigentlichen Architektenwettbewerb zugelassen.


Zwei Büros wurden bereits im Vorfeld »gesetzt« und die restlichen 18 Plätze wurden unter notarieller Aufsicht im Rathaus ausgelost. Über das laufende Wettbewerbsverfahren wurde der Bauausschuss in einer Sitzung informiert.

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Wie Traunreuts Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann mitteilte, seien im Rahmen einer Preisrichtervorbesprechung auch das Wettbewerbsverfahren sowie die Auslobungsunterlagen von sieben Fach- und sechs Sachpreisrichtern sowie der Schulleitung nochmals durchgesprochen worden. Auch das Raumprogramm sei mit der Schulleitung und der Regierung von Oberbayern erneut abgestimmt worden. Die Schulleitung habe mittlerweile auch ein Funktionsschema ausgearbeitet, um notwendige Raumzusammenhänge der Schule den Architekten darzustellen.

Zum weiteren Zeitplan teilte Gätzschmann mit, dass die Modelle bis spätestens Anfang Mai abgegeben werden müssen. Das Preisgericht wird am 6. Juni tagen. Da es sich bei diesem Architektenwettbewerb um ein sogenanntes »Verhandlungsverfahren mit vorgelagertem nichtoffenen Planungswettbewerb« handelt, wird nach der Preisgerichtssitzung ein Verhandlungsverfahren mit den ersten drei Preisträgern stattfinden und letztendlich der endgültige Preisträger bestimmt. Mit einem Ergebnis des Architektenwettbewerbs, das dann noch vom Stadtrat beschlossen werden muss, ist Mitte des Jahres zu rechnen.

Auf Nachfrage teilte Gätzschmann mit, dass nicht unbedingt der 1. Preisträger zum Zuge kommen muss. Es könne auch der 2. oder 3. Preisträger den Auftrag erhalten. Die Modelle der drei Preisträger sollen auch öffentlich ausgestellt werden.

Herbert Kusstatscher (SPD) wollte wissen, ob den Architekten eine finanzielle Obergrenze vorgegeben worden sei, damit die Kosten nicht ausufern. Offiziell sei den Büros keine Kostenobergrenze mitgeteilt worden, erklärte Gätzschmann. »Aber wir haben deutlich gemacht, dass auf die Kosten mit einer Obergrenze von 14 Millionen Euro geschaut werden soll«, ergänzte Bürgermeister Klaus Ritter.

Im kommenden Herbst soll bei der Regierung von Oberbayern der Förderantrag eingereicht werden. Die Verwaltung geht davon aus, dass mit einer Bestätigung der Förderung Endes des Jahres zu rechnen ist. Um keine Zeit zu verlieren, könnte man zwischenzeitlich bereits in die Werksplanung gehen. ga

 


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