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In Stein herrschte bereits am Samstag trotz des regnerischen Wetters großer Andrang.

Adventsmärkte im Traunreuter Stadtgebiet – Erlös geht an soziale Zwecke

Traunreut – Es war schon vor der Coronazeit schöne Tradition, dass am ersten Adventswochenende in der Stadt mehrere Adventsmärkte angeboten werden. Dieses Jahr waren sie endlich wieder möglich und Besucher wie auch Fieranten freuten sich darüber sehr. Die Märkte im Pfarrheim Traunreut, der Schule Schloss Stein und im Pfarrheim St. Georgen waren sehr gut besucht. Mit dem Erlös werden soziale Projekte unterstützt. 


Im Pfarrheim Traunreut boten die Damen des Bastelkreises am Samstag schön verzierte Adventskränze, Türkränze, Gestecke und vieles mehr an. Die Zweige, die sie zum Binden brauchen, bekommen sie jedes Jahr gespendet, dieses Jahr von einem Bauern aus dem südlichen Landkreis und von Markus Maier aus Weisbrunn.

Einen Stand im Pfarrheim hatte der Traunreuter Weltladen und auch die Ministranten boten wieder Selbstgemachtes zum Verkauf an. Heuer war es auch wieder möglich, Kaffee und Kuchen anzubieten, sodass die Besucher im Saal verweilen und gemütlich sitzen bleiben konnten. Der Erlös geht an soziale Einrichtungen in der Region und an Bürger der Stadt, die in Not geraten sind.

Im Schloss Stein war der Andrang nach der pandemiebedingten Pause ebenfalls wieder sehr groß. Das gesamte Areal und der Schloss-Innenhof waren voll von Menschen, die das vielfältige Angebot an den Ständen nutzten und sich die Leckereien schmecken ließen.

Organisatorin Gerlinde Bammler erklärte im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt, sie sei viele Male darauf angesprochen worden, wie schön es doch sei, dass der Adventsmarkt endlich wieder stattfinden kann. Und das nicht nur von begeisterten Besuchern, sondern auch von den Standbetreibern, die allesamt gerne wieder nach Stein kamen. Der Erlös der Verkäufe an den Ständen der Schule Schloss Stein wird auch dieses Jahr gespendet. Unter dem Motto »Kinder spenden für Kinder« geht das Geld wie in den Vorjahren an die Frühförderung der Lebenshilfe und an ein internationales Projekt.

Auch in St. Georgen waren der Pfarrgemeinderat und die Damen des katholischen Frauenbunds sowie Ministranten und Jugend schon im Vorfeld fleißig gewesen. Es wurde gebastelt, gebunden, gekocht, gebacken und an den beiden Tagen des Wochenendes halfen sie alle mit beim Verkauf. Heiß begehrt waren Bosna und Gulaschsuppe sowie Glühwein und Punsch. Waren des Weltladens waren ebenso im Angebot wie Imkerhonig, Trachtenschmuck und schöne Dinge aus Holz oder Ton.

Zur musikalischen Untermalung spielte eine Gruppe der Stadtkapelle weihnachtliche Weisen. Auch in St. Georgen wird der Erlös für soziale Zwecke gespendet. Ein vierter Markt fand am Sonntagmittag noch im evangelischen Gemeindesaal statt. Ein Bericht darüber folgt in den kommenden Tagen.

mix

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