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135 Realschüler erhielten ihr Zeugnis

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Die besten Absolventen der Walter-Mohr-Realschule wurden geehrt. Unser Bild zeigt (von links) Schulleiterin Cornelia Linnhoff, Bürgermeister Klaus Ritter, Lucia Branilovic, Lena Mayerhofer, Verena Osl, Sara Lindt sowie Konrektor Volker Hamann. ( Foto: Mix)

Traunreut – Ein sehr großer Jahrgang wurde an der Walter-Mohr-Realschule verabschiedet. 135 Schüler erhielten ihre Zeugnisse und haben nun ihre Mittlere Reife in der Tasche. Die vier Besten der Schule erhielten Preise.


Mit einem Schnitt von 1,08 ist Lena Mayerhofer die beste Abschlussschülerin des Jahrganges, dicht dahinter mit 1,09 Lucia Branilovic. Mit 1,25 folgen dann Verena Osl und Sara Lindt. Schulleiterin Cornelia Linnhoff griff das Thema auf, das sich durch das ganze Schuljahr zog und auch beim Schulkonzert dargestellt wurde: »Mut«. Beim Anblick der festlich gekleideten Absolventen falle ihr auf Anhieb das Wort »Anmut« ein, betonte sie. Gleichzeitig gebe der Tag der Entlassung aus der Schule Anlass zu »Übermut«, für den nun neu beginnenden Lebensabschnitt sei »Wagemut« nötig und »Demut« gegenüber den Nächsten und der Umwelt.

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Linnhoff forderte die Absolventen auf: »Genießt das Gefühl heute und erinnert euch später daran, wenn neue Prüfungen auf euch zukommen. Ihr habt bewiesen, dass ihr Biss habt und es schaffen könnt.« Und falls es mal nicht so klappen sollte, sollten sie auch lernen mit dem »Unmut« darüber umzugehen und nicht gleich zu verzweifeln, denn auch Misserfolg gehöre zum Leben dazu. Sie übergab wie jedes Jahr den Walter-Mohr-Preis für Schüler, die besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft gezeigt haben. Daniel Neunteufel, Leonie Sternitzky und Eva Gröbner erhielten den Geldpreis.

Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Klaus Ritter, der den Absolventen das Beste für die Zukunft wünschte. Er hob hervor, dass die jungen Leute nun selbst entscheiden müssten, wie es in ihrem Leben weitergeht, und diese Entscheidungen dann auch selbst tragen müssten, »es ist euer Leben«. Er ermahnte sie, ihre Stärken zu suchen und zu nutzen, sich nicht zu verbiegen und keinen falschen Idealen nachzueifern.

Elternbeiratsvorsitzender Andreas Steinbach meinte: »Was helfen die besten Lehrer und das schönste Schulgebäude, wenn es keiner mit Leben füllt. Ihr habt das in den letzten Jahren hervorragend gemacht.« Jana Lejkom, zweite Schülersprecherin der Realschule, meinte, die Lehrer hätten es nicht immer leicht mit den Schülern gehabt, es aber trotzdem geschafft, ihnen etwas beizubringen. Oft hätten sie, die Schüler, in den vergangenen Jahren gehört, dass die Schulzeit die schönste im Leben ist. Nun am Ende stellte sie fest: »Es war wirklich bis jetzt die schönste Zeit in unserem Leben.« Die Big Band der Schule begleitete und umrahmte die Abschlussfeier mit mehreren Stücken. mix


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