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13 Millionen Euro für Neubau der Polizei

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Traunreut: Weg frei gemacht für das neue Polizeigebäude in Traunreut
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Bevor an der Ecke Porschestraße/Kolpingstraße in Traunreut mit dem Bau eines neuen Dienstgebäudes für die Polizei begonnen werden kann, muss dieser Waldbestand gerodet werden. Das Grundstück befindet sich unmittelbar neben dem Wertstoffhof im Westen der Stadt. (Foto: Rasch)

Der Freistaat Bayern wird den Bau eines neuen Polizeigebäudes in Traunreut mit 13 Millionen Euro finanzieren. Die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Landtags hat der CSU-Stimmkreisabgeordnete Klaus Steiner umgehend Traunreuts Bürgermeister Hans-Peter Dangschat mitgeteilt.


In dem neuen Gebäude sollen künftig die »Operativen Ergänzungsdienste« (OED) des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und die Polizeistation ein neues Zuhause finden. Beide Dienststellen sind bisher zum Teil völlig unzureichend in Mieträumen untergebracht. Klaus Steiner äußerte sich zufrieden über die Entscheidung des Haushaltsausschusses. Nach seinen Worten ist damit eine seit Jahrzehnten sehr unbefriedigende Raumsituation zu Ende. »Seit Jahren bemühe ich mich auch als stellvertretender Bezirksvorsitzender des Arbeitskreises Polizei um adäquate Arbeitsbedingungen für die Polizistinnen und Polizisten in der Region. Es freut mich daher umso mehr, dass Mitte 2021 mit dem Neubau begonnen werden kann«, so Steiner.

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In der OED sind unter andrem die zivile Einsatzgruppe (ZEG), die Diensthundeführer und der Einsatzzug zusammengefasst. Die neue Dienststelle wird rund 40 Beamte umfassen und ist für drei Landkreise zuständig.

Steiner hatte zuvor mit Bürgermeister Dangschat auch über die Dienstelle in Traunreut diskutiert und die völlig unzureichende Situation im Dienstgebäude Traunreut besprochen. Der Dienststelle steht kein Polizeihof zur Verfügung, in dem Polizeifahrzeuge sicher untergebracht werden können. Die Mieträume für die Polizeistation sind zudem zu klein; es fehlen notwendige Dienst- und Funktionsräume, so der Stimmkreisabgeordnete.

Durch die gemeinsame Unterbringung können Sonderräume, wie zum Beispiel Gewahrsamsräume gemeinsam genutzt werden. Durch die Aufgabe der bisherigen Räume können jährliche Mietausgaben in Höhe von rund 160.000 Euro eingespart werden.

In einer zweiten Teilbaumaßnahme sollen auf dem Grundstück später noch Räume für das polizeiliche Einsatztraining mit Raumschießanlage errichtet werden. Der Neubau entsteht auf einem etwa 5100 Quadratmeter großen Grundstück am westlichen Ortsrand von Traunreut.

»Damit erhöht sich auch die polizeiliche Präsenz in Traunreut deutlich. Das ist für das Sicherheitsgefühl der Menschen in Traunreut enorm wichtig«, betonten Steiner und Dangschat übereinstimmend. fb


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