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Wer an der Gemeinderatssitzung in Taching teilnimmt, muss während der ganzen Sitzung eine FFP2-Maske tragen, das betonte Bürgermeisterin Stefanie Lang und verwies auf ihr Hausrecht. Foto: dpa

Zustimmung für Bauvorhaben – Gemeinderat für Regenwasserauffangteich

Taching am See – In der ersten Sitzung des Gemeinderats Taching in diesem Jahr in der Schulaula der Grundschule, befassten sich die Räte mit zwei Bauanträgen und einem Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Wohngebäudes.


Bei den Bauanträgen handelt es sich zum einen um die Errichtung eines Regenwasserauffangteichs als Löschwasserentnahmestelle in der Nähe von Assing, zum anderen um den Umbau und die Sanierung des bestehenden Bauernhauses einschließlich des Einbaus von drei zusätzlichen Wohnungen in Taching, Am Anger 20. Beiden Vorhaben erteilten die Gemeinderäte einstimmig das gemeindliche Einvernehmen.

Bereits am 18. November wurde der Antrag auf Errichtung eines Regenwasserauffangteichs als Löschwasserentnahmestelle rege in der Gemeinderatssitzung diskutiert. Die Räte, die auch bei der Feuerwehr sind, machten auf haftungsrechtliche Probleme aufmerksam, somit wurde damals das gemeindliche Einvernehmen verwehrt. Das Landratsamt hat darauf hingewiesen, dass das gemeindliche Einvernehmen nur aus planungsrechtlichen Gründen verwehrt werden kann, hier handelt es sich jedoch um privatrechtliche Belange. Daher hat die Gemeinde das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen sofern keine bauplanungsrechtlichen Gründe dagegen sprechen.

Bürgermeisterin Stefanie Lang erklärte auf Nachfrage von Gemeinderat Markus Krautenbacher, dass der Eigentümer für den Unterhalt des Regenwasserauffangteichs zuständig ist, ebenso für die haftungsrechtlichen Fragen, auch sei ausgeschlossen, dass dies in der Zukunft auf die Gemeinde zurückfällt.

Dem Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung eines Wohngebäudes mit Doppelgarage als Ersatzbau für das bestehende Nebengebäude in Taching im Weidenweg 2 erteilte der Gemeinderat ebenso das gemeindliche Einvernehmen.

Lang gab in der Sitzung die Vergabe der Gewerke für den Neubau der Kinderkrippe in Tengling bekannt. Für die Baumeisterarbeiten erhielt die Firma Stöckl GmbH aus Tittmoning den Auftrag. Elektroarbeiten und Heizungsanlage installiert die Firma Haustechnik Mayer aus Waging. Die Vergabe der Sanitäranlagen fiel an die Firma Schupfner aus Tittmoning und die Firma Pfandl aus Unteneukirchen wurde mit der Blitzschutzanlage beauftragt.

Des weiteren gab Lang bekannt, dass eine Instandsetzung des Schlauchturmdachs des Feuerwehrgerätehauses Tengling mit zu erwartenden Kosten von 7000 Euro erfolgen soll.

Auf Anfrage von Tachings zweitem Bürgermeister Hans Steiner, während der Sitzung auf das Tragen einer Maske zu verzichten, verwies die Bürgermeisterin Stefanie Lang auf ihr Hausrecht; sie besteht auch weiterhin darauf, dass während der Sitzung jeder Teilnehmer eine FFP2-Maske tragen muss.

lb