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Der Vario-Bus wird auch künftig unterwegs sein.

Vario-Bus verkehrt weiter: Gemeinderat sagt finanzielle Beteiligung zu

Taching am See – Der Vario-Bus verkehrt bislang zwischen der Stadt Tittmoning und den Gemeinden Fridolfing, Kirchanschöring und Taching mit Anbindung zum Bahnhof in Waging. Er befördert seine Fahrgäste ohne festen Fahrplan oder Linienweg, aber mit festgelegten Rufbus-Haltestellen.


Mit dem ersten im Landkreis eingeführten Rufbussystem ist der Vario-Bus nun schon seit Mai 2014 kontinuierlich unterwegs. Finanziert wird er vom Landkreis Traunstein, der Stadt Tittmoning und den Gemeinden Fridolfing, Kirchanschöring und Taching. »Aktuell wird das Konzept des Vario-Busses überarbeitet, auch eine Ausweitung auf die gesamten ILE-Gemeinden steht im Raum«, sagte Bürgermeisterin Stefanie Lang im Gemeinderat. Dabei beschloss das Gremium nun auch die Laufzeitverlängerung um ein weiteres Jahr. Für dieses eine Betriebsjahr, das von Mai 2022 bis April 2023 läuft, kommen auf die Gemeinde Kosten von 3040 Euro zu.

Wie Lang sagte, wird das Vario-Bus-Konzept überar-beitet. Um die Planungen weiterführen zu können, sei eine erneute Verlängerung um ein Jahr notwendig. Während dieser zwölf Monate ändere sich noch nichts. Zur Förderung des Busses in dieser Zeit habe der Kreisausschuss für Kreisentwicklung und Verkehrsfragen im März 2021 folgenden Beschluss gefasst: »Der Landkreis unterstützt das Projekt für maximal zwei weitere Jahre. Nach Ablauf des ersten Jahres ist von der Verwaltung zu prüfen, ob die Fortführung um ein weiteres Jahr (Mai 2022 bis April 2023) erforderlich ist. Entsprechende Mittel sind in den Haushalt einzustellen. Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung durch den Landkreis ist, dass sich die Stadt Tittmoning und die Gemeinden Fridolfing, Kirchanschöring und Taching am See wieder im bisherigen Umfang in Höhe von mindestens 38 000 Euro an der Finanzierung des Vario-Busses beteiligen.«

Der Landkreis benötige für die Überbrückung des Betriebsjahrs bis April '23 daher die Zustimmung der Gemeinde Taching, die acht Prozent der 38 000 Euro, also 3040 Euro zu tragen habe, dass sie dazu wieder bereit ist. Die übrigen Betriebskosten übernehme der Landkreis bis zu 40 000 Euro. Der Landkreis sei auch Vertragspartner des Verkehrsunternehmens und führe die Abrechnung durch.

Die künftige Konzeption mit allen Änderungen finanzieller und lauftechnischer Natur werde in einer Videokonferenz für alle Gemeinderäte der Verwaltungsgemeinschaft am 11. April vorgestellt. »Anschließend wird dann final über die Fortführung und die Streckenausdehnung ab dem Betriebsjahr 2023 entschieden«, kündigte Lang an.

ca