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Tourist-Information in Taching schließt - Aufgaben werden künftig von Waging am See übernommen

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Schließt für immer ihre Pforten: die Tourist-Information in Taching. (Foto: Caruso)

Taching am See – Der Gemeinderat beschloss jetzt die Auflösung der gemeindlichen Tourist-Info in Taching. Schon Ende des Jahres soll Schluss sein. Ab Januar 2021 will sich die Gemeinde voll an die Tourist-Information in Waging am See anbinden, die dann sämtliche touristische Aufgaben für die Seengemeinde Taching erledigen wird.


Das Ratsgremium nahm nun auch zur Kenntnis, dass damit eine jährliche Pauschalzahlung von10 000 Euro plus Mehrwertsteuer verbunden ist, die an die Marktgemeinde Waging am See zu überweisen ist. Darüber hinaus beschloss der Rat, das Einführen eines elektronischen Meldesystems zur Online-Registrierung der Urlaubsgäste, für das System-Gebühren anfallen werden.

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»Vergleicht man die Personal-, Verwaltungs- und Arbeitskosten der Tourist-Info Taching in Höhe von rund 17 300 Euro mit dem Personalkostenaufwand bei künftiger Abwicklung durch die Tourist-Info Waging, so sparen wir uns gut 7000 Euro im Jahr«, betonte Bürgermeisterin Stefanie Lang.

Eine zeitgemäße elektronische Datenbank und die Ausgabe einer gedruckten Gästekurkarte, wie dies in Waging schon seit 2012 mit dem Meldesystem »digiMelde« gehandhabt werde, würde auch dem angestrebten Qualitätstourismus in Taching und seinen Gästen zugutekommen, so die Bürgermeisterin. Mit der Übernahme der Aufgaben würden aber auch im Waginger Tourismusbüro Personalkosten anfallen, die dafür auf der Tachinger Seite wegfielen, sagte Lang. »Diese ansatzfähigen Kosten berechnen sich aus dem Anteil zu den Übernachtungszahlen der Marktgemeinde mit rund 7,5 Prozent«, informierte sie.

Ehe das Ratsgremium dann die Auflösung der gemeindlichen Tourist-Info in Taching beschloss, zeigte sich Bürgermeisterin Lang überzeugt, dass das Zusammenlegen beider Büros zu einer Win-Win-Situation führe, also einen Mehrwert für beide Seiten generiere. Auch die Vorstandschaft des örtlichen Fremdenverkehrsvereins sei einverstanden. Im weiteren Verlauf dieser Sitzung präsentierte der Tourismusreferent der Gemeinde, Franz Gramminger, noch eine Vielzahl von Vorschlägen für ein Sanierungskonzept der beliebten Strandbäder im Ort. Gramminger hatte die Vorschläge zusammen mit dem zweiten Tourismusreferenten Tachings, Wolfgang Mayer, erarbeitet. Er sagte, die jetzige Form des Campingplatzes in Taching sei ein Auslaufmodell. Die Gemeinde solle versuchen, gerade auch den Campingplatz-Betrieb aufzuwerten, damit er mehr einbringe. Viele Verbesserungen ließen sich schon mit kleineren Investitionen erreichen, betonte Wolfgang Mayer. Ziel sei eine höhere Wertschöpfung pro Stellplatz. Aber bevor die Gemeinde konkrete Maßnahmen veranlasse, wolle sie wissen, welche Haltung der Gemeinderat zu Sanierungen und Änderungen vor allem auch beim Tachinger Strandbad einnimmt. Für weitere Pläne brauche er die Rückendeckung des Gemeinderats, sagte Gramminger.

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