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Taching am See: Schüsse führen zu Großeinsatz der Polizei

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Foto: FDL/Lamminger

Eine besorgte Bürgerin hatte Schüsse gehört und sich an die Polizei gewandt. Diese löste sofort einen Großeinsatz mit Polizeihubschrauber aus.


Am Abend des 8. April 2020 um 20 Uhr teilte eine besorgte Bürgerin über den Notruf mit, sie habe soeben mehrere Schüsse aus einem Wald nahe Taching am See gehört. Ebenso hörte sie einen Mann rufen und sah kurz darauf ein Auto wegfahren. Da sich die Dame das Kennzeichen des Wagens merken konnte, wurde aufgrund des dargelegten Sachverhalts eine Fahndung durch die Polizei Laufen eingeleitet. Mehrere Streifenwagen, ein Diensthundeführer und ein Polizeihubschrauber kamen dabei zum Einsatz. Der Hubschrauber hatte zunächst ein Fahrzeug festgestellt, das relativ schnell unterwegs war und sich vom Mitteilungsort wegbewegte. Zwei Fahrzeuge wurden von den Beamten kontrolliert. Diese hatten jedoch nichts mit den Schüssen zu tun.

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Während der Einsatz in vollem Gange war, fielen in einem nahegelegenen Waldstück erneut Schüsse. Neben den Polizeikräften hatte auch der dort ansässige Jagdpächter die Schüsse wahrgenommen. Der Jäger hatte zudem gesehen wie kurz darauf ein weißer Wagen wegfahren war. Er konnte das Kennzeichen ablesen und seine Aufzeichnungen der Polizei übergeben. Eine Personenüberprüfung an der Halteranschrift durch die Beamten der Polizei Traunreut ergab folgenden Sachverhalt. Zwei junge 20 und 23-jährige Männer hatten sich getroffen, um die neue Schreckschusspistole eines der beiden zu testen. Sie waren dazu in das Waldstück Stetten a. Holz (Gemeinde Palling) gefahren und hatten dort mehrmals geschossen. Bei der Befragung durch die Polizei hatten die beiden Männer den Sachverhalt vollumfänglich eingeräumt.

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Foto: FDL/Lamminger

Der Besitzer der Waffe wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt, weil er nicht im Besitz des sog. Kleinen Waffenscheins ist und er die Waffe nicht führen hätte dürfen. Zudem werden sich beide wegen eines Verstoßes gegen die derzeit gültigen Vorschriften zu den Ausgangsbeschränkungen verantworten müssen, weil es für ihren abendlichen Ausflug wahrlich keinen triftigen Grund gab.

Polizei Laufen


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