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Spielplatz an der Dachsteinstraße eingeweiht

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Im Beisein von Eltern und Kindern segnete Pfarrer Konrad Roider den neuen Spielplatz an der Dachsteinstraße in Taching am See. (Foto: Caruso)

Taching am See – Groß war die Freude nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei ihren Eltern und Großeltern, als an der Tachinger Dachsteinstraße der frühere Spielplatz nach intensiven Erneuerungsarbeiten jetzt wieder seiner Bestimmung als Kinderspielplatz übergeben wurde.


»Die Idee, den Spielplatz wieder mit Leben zu erfüllen, ist auf eine Initiative der Eltern zurückzuführen. Mit diesem Vorschlag hat die Elterninitiative sofort offene Türen eingerannt und zwar sowohl bei mir als Bürgermeisterin als auch beim Gemeinderat. Daher können wir heute unseren schönen neuen Spielplatz wieder einweihen und ein tolles Fest feiern.« Mit diesen Worten empfing Ursula Haas viele große und kleine Gäste sowie Pfarrer Konrad Roider, der der Anlage, den Geräten und den Gästen nach einer kleinen Andacht den kirchlichen Segen spendete.

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Der aus den 1970er Jahren stammende und mittlerweile gerätelose Kinderspielplatz wurde neu angelegt und mit Spielgeräten ausgestattet. Abgesehen vom verbliebenen Fußballtor sind das mit einer Seilbahn, einem Schaukelgestell mit mehreren Schaukeln, einem Kletterturm und einem Wipp-Tier vier Geräte geworden, die vorwiegend mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde realisiert wurden. Für deren Anschaffung hatte die Gemeinde einen bestimmten Betrag zur Verfügung gestellt, für den die Eltern Geräte nach ihren Wünschen aussuchen konnten. Darüber hinaus sind noch Spenden eingegangen, die von Firmen und Privatpersonen stammen.

Der Zaun komme demnächst, versprach Haas, die nicht nur allen Geld- und Sachspendern, sondern auch den Eltern dankte, die die Geräte aussuchten, bei der Installation mithalfen, Ausschneide- und Grabarbeiten sowie das Ansäen des Rasens übernommen und somit eine schöne Gemeinschaftsaktion ausgelöst haben. Allerdings stieß die Hilfsbereitschaft der Eltern auch an Grenzen, sodass die gemeindlichen Bauhofmitarbeiter noch einen großen Teil der Arbeit übernehmen mussten.

Haas wünschte, dass der Spielplatz guten Anklang findet und sich zu einem Treffpunkt für Kinder und Eltern entwickelt. Es sei ein guter Ort zum Spielen, um Kontakte zu knüpfen und Beziehungen aufzubauen. Ihr Dank galt auch all jenen, die zum Gelingen des Festes beitrugen. Wie Haas am Rande der Veranstaltung sagte, wäre es auch sehr schön, wenn die Eltern etwas auf den Spielplatz schauen und auch künftig bei dessen Pflege mithelfen könnten, damit er stets einen ordentlichen Eindruck macht.

Das Einweihungsfest, zu dem das Gemeindeoberhaupt noch einen kleinen Obolus beisteuerte, zeugte von der konstruktiven Zusammenarbeit einer funktionierenden Dorfgemeinschaft, die nun auch für einen gemütlichen Nachmittag sorgte, wobei der Kuchen natürlich selbst gebacken war.

Vor dem geselligen Beisammensein hatte Roider noch daran erinnert, dass man den Betrieb eines öffentlichen Spielplatzes und vieles andere im Leben zwar versichern könne, dass es aber nicht für alles eine Versicherung gebe. »Da ist es gut zu wissen, dass wir Gott auf unserer Seite haben.« Er weihe diesen Platz, damit dessen Gebrauch unter dem Segen Gottes stehe, sagte er und zog mit den großen und kleinen Festgästen über den Spielplatz und besprenge ihn mit Weihwasser. So machte das Klettern, Schaukeln, Rutschen gleich doppelt so viel Spaß. ca