Rötlich, aber unbedenklich – Entwarnung am Tachinger See

Tachinger See: Sperrung wegen Verfärbungen wieder aufgehoben – Entwarnung
Bildtext einblenden
Nachdem sich Bereiche des Tachinger Sees am Freitag rötlich verfärbt hatten, stellte die Gemeinde kurzfristig diese Schilder an den Zugangsstellen auf. (Foto: Caruso)

Taching am See – Entwarnung am Tachinger See: Es sei kein Rot- oder Blaualgenbefall im Wasser nachweisbar, teilte das Gesundheitsamt der Bürgermeisterin in Taching am See, Stefanie Lang, am späten Montagnachmittag mit.


Die Proben waren am Montagvormittag entnommen worden. Nach derzeitiger Einschätzung könne der Badesee daher wieder umgehend freigegeben werden. Allerdings sollte eine tägliche Sichtkontrolle erfolgen.

Anzeige

Die Gemeinde Taching sperrte ihre beiden Badestellen am vergangenen Freitagnachmittag kurzfristig (zum Bericht), da sich bei einem Kontrollgang gezeigt hatte, dass sich das Wasser in Ufernähe an einigen Stellen deutlich erkennbar rot gefärbt hatte.

Da die Gemeinde nicht ausreichend beurteilen konnte, ob es sich bei dem roten Wasser um ein rein ästhetisches Problem oder um einen Algenbefall handelt, der auch eine gesundheitliche Gefahr für die Badegäste bedeuten kann, ließ sie vorsichtshalber die beiden Badestellen sperren und informierte die zuständigen Behörden.

Wie berichtet, waren die Verfärbungen nach dem Regen schon am Sonntagnachmittag wieder verschwunden.

Dennoch blieb der Badebetrieb gesperrt, bis die Behörde die Unbedenklichkeit bescheinigte. Noch am späten Montagnachmittag entfernten die Bauhofmitarbeiter der Gemeinde dann die Absperrbänder, womit das Baden an beiden Badestellen auch wieder erlaubt ist. ca

Unser Bericht vom Sonntag: Badestrände in Taching am See bleiben vorerst gesperrt