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Am jetzigen Bauabschnitt wird die Natursteinmauer wieder aufgebaut.

Kirchenstützwand wird saniert

Taching am See – Die Arbeiten zur Instandsetzung der Stützmauer auf der Südseite der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Burg bei Tengling wurden wieder aufgenommen. 


Während der Baumaßnahme ist der Zugang zur Kirche weiterhin nur eingeschränkt möglich. So ist die Treppe, die vom Dorf zur Kirche führt, derzeit nicht freigegeben. Ebenso ist der Hauptzugang gesperrt. Das Gelände um die Kirche ist für die Zeit der Baustelle nur über den Torbogen im Nordwesten zugänglich.

Im vergangenen Jahr wurde von der Firma Plereiter aus Inzell zunächst die Standsicherheit der baufälligen Stützmauer durch den Einbau einer rückverankerten Trägerbohlwand mit durchlaufendem Kopfbalken wieder hergestellt. Dabei wurden entlang der Mauer im Abstand von etwa 50 Zentimetern vertikale Bohrungen eingebracht und mit Beton verfüllt. In jedes zweite Bohrloch wurden bis zu sechs Meter lange Formstahlträger gestellt, die im Kopfbalken verankert sind.

Im Herbst wurde noch mit dem Verbohren und Einkleben der Gewindestangen begonnen, an denen die Natursteinmauer dann an die im letzten Jahr errichtete Trägerbohlwand zurückgehängt wird. Diese Arbeiten konnten nun abgeschlossen werden, sodass die Arbeiter der Firma Aicher aus Fridolfing jetzt mit dem Wiederaufbau, der zum Teil eingestürzten und abgetragenen Mauer, beginnen konnten. Um die Mauer wieder so originalgetreu wie möglich herstellen zu können, wurden vor Beginn der Arbeiten die markanten Steine erfasst und dokumentiert. Die Kirchenverwaltung sowie Projektleiter Johannes Döpper von der Bauingenieur-Gemeinschaft Trauntal aus Ruhpolding und alle Beteiligten hoffen, dass die Maßnahme im Sommer abgeschlossen werden kann.

ak