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»Grenzpolizeiliche Maßnahmen« – Bundespolizei hält sich bedeckt

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Wiederholt wurden Anwohner in den vergangenen Tagen nachts aus dem Schlaf gerissen. Derzeit fliegt ein Hubschrauber aufgrund einer »grenzpolizeilichen Maßnahme«, wie es von Seiten der Bundespolizei hieß.

Taching am See – Wiederholt wurden Anwohner aus der Gegend rund um Taching am See und Fridolfing aus dem Schlaf gerissen: Ein lautes Brummen weckte sie.


Es ist ein Hubschrauber der Bundespolizei, wie das Traunsteiner Tagblatt herausfand. »Es handelt sich um grenzpolizeiliche Maßnahmen«, bestätigte ein Pressesprecher der Bundespolizei in Freilassing. Aus ermittlungstaktischen Gründen wolle und könne man derzeit aber nicht mehr sagen.

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Auch auf die Frage, wie viele Tage noch nachts und in den frühen Morgenstunden geflogen werde, wollte der Bundespolizist nichts sagen. Nur so viel: »Die Maßnahme läuft solange wie nötig. Wir versuchen aber, die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering wie möglich zu halten.«

Keine Angaben machte der Pressesprecher zum genauen Einsatzgebiet. »Wir sind insgesamt für 225 Kilometer Grenze zuständig«, ließ er weitere Details offen.

Fest steht in jedem Fall, dass es keinen Ausbruch aus der Justizvollzugsanstalt in Laufen gab. »Dann wären wir zuständig«, betonte ein Beamter der Polizeiinspektion in Laufen auf Nachfrage des Traunsteiner Tagblatts. »Das kann ich also definitiv ausschließen.«

Die Bundespolizei in Freilassing sicherte zu, weitere Informationen zu dem Hubschraubereinsatz zu geben, sobald das aus ermittlungstaktischen Gründen möglich sei. KR