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Gibt es in Mauerham bald ein Café?

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Foto: dpa/Tobias Hase

Taching am See – Gibt es in Mauerham bald ein Café? In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats informierte Bürgermeisterin Ursula Haas über den vorgesehenen »Bau eines Cafés innerhalb des Erweiterungsvorhabens von KFZ Mayer in Mauerham«.


Haas gab in der Sitzung Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen bekannt. So wurden die Tiefbauarbeiten für das Baugebiet Tengling Südwest an die Firma Oppacher aus Tengling vergeben.

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Mit der Kamera-Befahrung der Schmutzwasserkanäle im Gemeindegebiet wird die Firma KMT, Surberg, im Rahmen des Haushaltsplanansatzes von 10.000 Euro beauftragt. Weiter wurde Haas zur Auftragsvergabe für drei Nachrüstungen eines Systems zur Fernüberwachung in den Abwasserpumpstationen ermächtigt.

Mit der Planung der Sanierung des Schmutzwasserkanals in Tengling wurde das Planungsbüro SAK aus Traunstein beauftragt, mit den Malerarbeiten im Kindergarten und im Feuerwehrhaus Tengling der Malerbetrieb Linner, Tittmoning. Den Planungsauftrag für den Straßenbau in Thalwies erhielt das Planungsbüro Staller, Traunstein.

Aus Gessenhausen kam ein Bauantrag für eine Garage mit Fahrradstellplätzen, Anbau eines Wintergartens und einer Terrasse sowie Umnutzung der ehemaligen Gastwirtschaft in eine Wohnung. Das Grundstück liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans Gessenhausen. Eine Genehmigungsfreistellung ist nicht möglich, weil nicht alle Festsetzungen eingehalten werden, etwa bei Baugrenzen und Dachgestaltung. Garage und Wintergarten überschreiten die Baugrenze. Im Bebauungsplan ist eine Dachneigung von 22 bis 28 Grad und ein Satteldach festgesetzt. Geplant wäre der Wintergarten mit einem Pultdach, zehn Grad Neigung und Glaseindeckung sowie eine Garage mit Satteldach und 20 Grad Neigung.

Für den Wintergarten sei eine Baugrenzenüberschreitung erforderlich, so der Bauwerber, weil bei der Änderung des Bebauungsplans die Baugrenzen eng am Haus liegend festgesetzt wurden. Durch den Anbau des Wintergartens erhöhe sich die Versiegelung nicht, weil ein Anbau abgebrochen werde. Die Garage lasse sich aufgrund der Bebauung nicht auf den ursprünglich vorgesehenen Flächen unterbringen. Beim Wintergarten wäre ein Satteldach aus optischen Gründen nicht vertretbar. Dachziegel würden Besonnung des angrenzenden Wohnzimmers erheblich beeinträchtigen. Eine Dachneigung von 22 Grad würde den Wintergarten wesentlich dominanter machen.

Ein Teil der Garage sowie die Zufahrt sei laut Unterlagen auf dem Nachbargrundstück geplant, hieß es in der Sitzung. Dies müsse privatrechtlich gesichert und nachgewiesen werden. Alle angrenzenden Nachbarn hätten dem Vorhaben zugestimmt. Nach kurzer Diskussion erteilte der Gemeinderat einstimmig sein Einvernehmen, auch für die Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans. fr