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Eternit-Dach war ungefährlich – Rechtliche Schritte gegen Vorsitzenden der Bürgerinitiative?

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Taching: Eternit-Dach war ungefährlich – Rechtliche Schritte gegen Vorsitzenden der Bürgerinitiative?
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Foto: Symbolbild/pixabay

Taching am See – Das Wetter im Internet anschauen, Selfies an Freunde schicken oder einfach nur Musik hören, während man sich auf der Wiese sonnt. Kostenloses Surfen im Internet soll demnächst auch an den Strandbädern in Taching und Tengling möglich sein. Bürgermeisterin Ursula Haas berichtete in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass zwei Hotspots für das sogenannte Bayern-WLAN eingerichtet und freigeschaltet werden sollen.


Wie sie sagte, bietet der Freistaat den Kommunen an, sie bei den Ersteinrichtungskosten von zwei Hotspot-Standorten mit bis zu 5000 Euro zu unterstützen. Die Gemeinde zahle nur die Kosten, die bei dieser Ersteinrichtung über den jeweiligen Freibetrag hinausgehen, sowie die Betriebskosten. Die würden pro Monat und Hotspot 45,60 Euro ausmachen.

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»Wir müssen allerdings vorher einen Standortvertrag abschließen, in dem die genaue Lage angegeben werden muss.« Bei einer Ortsbegehung erfolge dann die konkrete Festlegung dieses Ortes. Sie habe dafür schon die Strandbäder in Taching und Tengling vorgeschlagen, sagte Haas.

Eternitplatten fielen von Turnhallendach in Kindergarten

Unter dem Tagesordnungspunkt »Sonstiges« gab die Bürgermeisterin auch bekannt, dass das Problem mit dem Eternit-Dach der Turnhalle nahe des Kindergartens von einer Fachfirma abgearbeitet und ein Gutachter hinzugezogen worden ist. »Man hat nicht erkannt, wie heikel das Thema war.« Es sei gut gewesen, dass Gemeinderat Hans Steiner sich um diese Sache gekümmert hat. »Es war auch ein Gutachter zugegen, der aber Entwarnung gab«, zeigte sich Haas erleichtert. Die zerbrochenen Teile der Eternitplatten, die auf dem Spielplatz beim Kindergarten gefunden worden waren, seien nicht gefährlich gewesen. Haas sagte, sie werde das Gutachten veröffentlichen und auch im Kindergarten aushängen, sobald es vorliege.

Zu unserem ersten Bericht: Eternitplatten lösten sich bei Sturm »Sabine« – Teile fielen auch in Kindergarten

Rechtliche Schritte gegen Bürgerinitiative?

Die Sitzung des Gemeinderats schloss mit einer Aussprache zum Thema Geothermie und über das Vorgehen der Bürgerinitiative. Zweiter Bürgermeister, Christoph Wamsler betonte, der Vorsitzende der Bürgerinitiative reize das Thema immer mehr aus. »Daher wollen wir von der Gemeinde prüfen lassen, ob wir rechtlich gegen ihn vorgehen können.« Bürgermeisterin Haas »empfand die Sache als bedrohlich«. Es handele sich um permanente Anfeindungen. ca