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Einstiege für Stehpaddler: Bereiche werden an Strandbädern eingerichtet

Taching am See – Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung die Sperrung des Nichtschwimmerbereichs für SUPs (Stand-up-Paddling) an den öffentlichen Strandbädern. Der Rat verständigte sich auch darauf, dass das Ordnungsamt ein Informationsblatt erstellen soll, das die Kassierer an die Badegäste ausgeben sollen.


Ehe dieser Beschluss gefasst wurde, verlas Bürgermeisterin Stefanie Lang einen Auszug aus dem Protokoll einer Besprechung, in der sich ein Gremium mit Verbesserungen beim Strandbadbetrieb auseinandergesetzt hatte. Diesem gehörten neben Wolfgang Alversammer und Marcus Mayer von der Tachinger Wasserwacht Sepp Huber, Patrick Wolferstetter und Wolfgang Deinböck von der Wasserwacht Tengling sowie Xander Mühlbauer, Wolfgang Weiß und Stefanie Lang an.

Die Runde sei zu dem Ergebnis gekommen, dass an jedem Strandbad ein separater Einstiegsbereich für die Stehpaddler mit ihren Boards geschaffen werden soll, weil diese nur an Stellen auf ihre Bretter aufsteigen können, an denen das Wasser niedrig ist. Der Nichtschwimmerbereich, an dem die kleinen Kinder plantschen, eigene sich nicht dafür.

Im Strandbad Taching soll der SUP-Einstieg am Bootseinstieg angelegt werden. »Außerdem soll Stand-up-Paddling nur noch außerhalb der gelben Bojen betrieben werden dürfen«, sagte Stefanie Lang. Das Infoblatt soll dazu beitragen, dass sich jeder daran halte. »Vermutlich dauert es eine Weile, bis sich die neue Regelung durchsetzt«, meinte die Rathauschefin.

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