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Doch kein Bürgerbegehren in Taching

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Bürgerentscheid zu Tachinger Strandbad rückt näher
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Luftaufnahme am Tachinger See. (Leserfoto)

Taching am See – Einen Bürgerentscheid zum Strandbad gibt es nun doch nicht. Die Gemeinde hat den Forderungen der Bürgerinitiative Rechnung getragen. Von den baulichen Veränderungen, die sie geplant hatte, nimmt sie Abstand, die Einrichtung wird nicht verändert.


Anfang des Jahres hatte eine Gruppe um Doris Wamsler, Ingrid Obermeyer und Isabella Walter eine Bürgerinitiative zur Zukunft des Tachinger Strandbads gestartet. Als Ziel gaben sie aus »Stoppt den Verbau unseres schönen Strandbads«. Sie starteten ein Bürgerbegehren. Ihre Frage lautete: »Sind Sie dafür, dass das Tachinger Strandbad vorerst so bleibt, wie es ist, und dass insbesondere keine neuen Zäune, Schranken und Tore errichtet werden, ohne vorher ein nachhaltiges planerisches Gesamtkonzept für das gesamte Freizeitgelände (Strandbad, Strandbadgaststätte, Campingplatz und Sportplatz) als Grundlage für künftige gemeindliche Investitionen zu erstellen?« Die Aktiven brachten innerhalb weniger Wochen die für ein Bürgerbegehren nötigen Unterschriften zusammen.

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Obwohl unter anderem damit die rechtlichen Voraussetzungen gegeben waren, kommt es nun aber nicht zum Bürgerentscheid. Der Gemeinderat, der in einer früheren Sitzung die Zulässigkeit des Begehrens festgestellt hatte, beschloss das Ansinnen jetzt kurzerhand selbst – per Antrag, der im Wortlaut genau dem entspricht, worüber auch in einem Entscheid abzustimmen gewesen wäre. Abhilfebeschluss ist die Bezeichnung eines solchen Vorgangs. Und dieser Abhilfebeschluss fiel in der jüngsten Gemeinderatssitzung einstimmig.

Damit ist ein früherer Ratsbeschluss aufgehoben, mit dem die Gemeinde Taching bauliche Maßnahmen ergriffen hätte, um den Zugangsbereich zu verbessern. Denn es gibt nach wie vor Probleme mit parkenden Autos. Daher habe man sich um einen Ersatzparkplatz südlich des alten Sportplatzes bemüht, den man heuer noch benutzen könne, so der Gemeinderat. »Nur für heuer, solange man das aktuell frisch eingesäte Feld nicht benutzen kann.« ca