Bauarbeiten in Tengling dauern weiter an – Vollsperrung voraussichtlich bis Ende November

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Archäologische Funde musste umfangreich freigelegt und dokumentiert werden. Foto: Staatliches Bauamt Traunstein

Tengling – Die Bauarbeiten zum Ausbau der Staatsstraße 2105 in der Ortsdurchfahrt von Tengling dauern deutlich länger als ursprünglich vorgesehen. Die Vollsperrung wird voraussichtlich erst Ende November wieder aufgehoben werden können. Das bedeutet auch, dass die Umleitungsstrecke wie in den vergangenen Monaten nach wie vor ab Wiesmühl über die Staatsstraße nach Palling und die Kreisstraßen bei Törring und Tettenhausen genutzt werden muss.


Eigentlich war das Ende der Bauarbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt in Tengling für den kommenden Freitag vorgesehen. Daraus wird nun nichts. Die Arbeiten an den Ver- und Entsorgungsleitungen in der Straße wie auch der Bau des zusätzlichen Fahrbahnteilers zur Verbesserung der Verkehrssicherheit am Ortseingang verzögern die Fertigstellung der Maßnahme deutlich bis Ende November und damit viel länger, als man zu Beginn der Maßnahme im vergangenen Herbst kalkuliert hatte.

Doch zusätzliche Leistungen und Probleme beim Leitungsbau sind nicht die einzigen Gründe für die Verzögerungen. Der coronabedingte spätere Baubeginn im Frühjahr sollte eigentlich in den darauffolgenden Monaten wieder eingearbeitet werden, was jedoch nicht möglich war. Auch die archäologischen Funde bei den Tiefbauarbeiten gleich zu Beginn im Herbst des vergangenen Jahres wie auch in diesem Frühjahr verzögerten einen schnelleren Baufortschritt, da mit größerer Sorgfalt und Vorsicht vorgegangen werden musste.

Während man den von den Bauarbeiten direkt betroffenen Anliegern so weit wie möglich bei der Zufahrt ihrer Anwesen entgegenkommen konnte, wirkte sich dies ebenfalls auf die Bauzeit aus, da durch die Enge der Ortsdurchfahrt kein Platz für das gleichzeitige Arbeiten in bis zu drei Metern Tiefe und eine gefahrlose Vorbeifahrt vorhanden war. Ständig wechselnde Bauphasen und geringerer Baufortschritt waren die Folge. Gemeinde und Bauamt bitten um Verständnis.

fb/red