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Die Teilnehmer des Volksschwimmens beim Start am Strandbad in Tengling. Alle113 Schwimmer kamen in Taching an und hatten somit die 3,1 Kilometer lange Strecke bewältigt.

113 Teilnehmer beim Volksschwimmen der Wasserwachten vom Strandbad Tengling nach Taching

Taching am See – Bei angenehmen Wassertemperaturen um die 25 Grad Celsius starteten 113 Teilnehmer beim Volksschwimmen am Tachinger See. Es galt, eine Strecke von 3,1 Kilometer zu absolvieren. Start war um kurz nach 9 Uhr am Strandbad in Tengling. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von den Wasserwachten Tengling/Törring und Taching am See.


Bereits ab 8 Uhr trafen die ersten Athleten ein. Die Stimmung unter den Teilnehmern und Helfern war erwartungsvoll. Neben der Registrierung der Schwimmer galt es, alle Helfer beziehungsweise Einsatzkräfte entlang der Strecke zu positionieren. Eine Aufgabe, die der verantwortliche Einsatzleiter der Wasserwacht, Wolfgang Deinböck, mit viel Routine meisterte.

Hauptorganisator des Volksschwimmens war Patrick Wolfertstetter. Er freute sich, dass Bürgermeisterin Stefanie Lang das Startsignal für das Schwimmen gab. Obwohl dieses keinen Wettkampfcharakter hat, waren doch einige am Start so positioniert, dass sie gleich mit Volldampf in die Fluten starteten. Andere gingen es da wesentlich gemütlicher an und ließen erst einmal die Schnellschwimmer von dannen ziehen. Nach wenigen Minuten war das Feld sortiert und zog sich auch schon in die Länge.

Die gesamte Schwimmstrecke war unter ständiger Beobachtung von 35 Wasserwachtlern. Alle hundert Meter waren Aktive der Ortsgruppen auf Schwimmbrettern, Booten oder SUPs stationiert. Zudem waren die Motorrettungsboote von Taching am See, Tengling-Törring und Tettenhausen im Einsatz.

Auch der Jetski der Ortsgruppe Tengling-Törring war vor Ort, um im Bedarfsfall schnell eingreifen zu können. Weitere Unterstützung gab es durch das Polizeiboot »Seedeife« von der Polizeiinspektion Laufen, das erst am Freitag getauft worden war.

Die wichtigen Vorsichtsmaßnahmen waren Gott sei Dank überflüssig und alle gestarteten Schwimmer erreichten das Ziel am Strandbad in Taching am See. Der Schnellste war bereits nach 41 Minuten und 31 Sekunden wieder an Land, andere brauchten deutlich länger. Nach zwei Stunden und 13 Minuten war aber dann auch der letzte Schwimmer in Taching am See angekommen. Dort hatte die Wasserwacht Taching am See noch zu einem Frühschoppen aufgedeckt, so dass sich alle Teilnehmer – egal ob Schwimmer oder Helfer – stärken konnten.

Schnellster Schwimmer war in diesem Jahr erneut Christof Wandratsch, schnellste Schwimmerin war Anna Linner mit einer Zeit von 51 Minuten und fünf Sekunden. Viel wichtiger war aber, dass es allen viel Spaß gemacht hat. Auch im kommenden Jahr ist natürlich wieder ein Volksschwimmen geplant. Die ersten Eifrigen werden sicher gleich nach Weihnachten wieder ihre Anmeldung an die Wasserwacht schicken.

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