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Stefan Lohwieser bleibt Vorsitzender

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Der Trachtenverein »Surtal« Lauter wählte eine neue Vorstandschaft (von links): Kassier Alfred Huber, Vorstand Stefan Lohwieser, Schriftführerin Marion Vordermayer und zweiter Vorstand Christian Greisberger. (Foto: Buthke)

Surberg – Bei der Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins »Surtal« Lauter im Wirtshaus Lauter sind die Mitglieder der Vorstandschaft und des Ausschusses bei den Neuwahlen mit wenigen Ausnahmen in ihren Ämtern bestätigt worden. Stefan Lohwieser ist weiterhin Vorsitzender des Trachtenvereins. Sein Stellvertreter bleibt Christian Greisberger. Wiedergewählt wurden auch Kassier Alfred Huber und Schriftführerin Marion Vordermayer.


Da sich für den zweiten Kassier Hermann Winkler kein Nachfolger fand, wird er das Amt noch ein Jahr kommissarisch weiterführen. Zweiter Schriftführer Thomas Meier erklärte sich dagegen bereit, weiterzumachen. Das Amt des Kinderleiters bekleidet wieder Alois Thanbichler junior. Seine Stellvertreter sind Julia Ortner, Bernhard Schützinger und Gabi Thanbichler. Von Herbert Strehhuber übernahm Markus Spiegelsberger den Posten des Jugendleiters. Ihn vertreten Robert Hinterreiter, Barbara Lohwieser, Christian Reiter und Michaela Wendlinger.

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Stefan Huber tritt die Nachfolge von Florian Steiner als Vorplattler an. Steiner ersetzt wiederum Christian Reiter als zweiten Vorplattler. Vortänzerin bleibt Christina Kriegenhofer. Unterstützung erhält sie weiterhin von der zweiter Vortänzerin Irmi Aicher. Die weiteren Mitglieder des Ausschusses sind Anita Greisberger (Röckifrauen-Vertreterin), Christian Reiter (Fähnrich), Bernhard Schützinger (Zeugwart), Stefan Eglseer (Theaterleiter) und Irene Maierhofer (zweite Theaterleiterin).

Vorstand Lohwieser berichtete, der Trachtenverein habe 429 Mitglieder – von den »Zwergaln« bis zu den Röckifrauen. Den Mitgliedern spendete er ein großes Lob: Bei den Trachtenfesten kämen sie sauber und zahlreich daher. Der Umbau des Probenraums im Rathausgebäude solle bis Ende März/Anfang April 2019 fertig werden, so Lohwieser. Der Raum bekomme eine neue Eingangstür. In den dadurch frei werdenden Hausgang würden die neue Küche und der Fahnenschrank eingebaut. Die alte Küche im Probenraum komme weg, wodurch dort mehr Platz zur Verfügung stehe. Die Küche werde nach Ungarn gespendet.

Für den Umbau des Probenraums würde noch die Hilfe der Mitglieder benötigt, sagte der Vorstand. Die Bausumme bezifferte er auf rund 170 000 Euro. Aus dem Leader-Programm der EU erhalte der Verein einen Zuschuss von etwa 70 000 Euro. Die Gemeinde gebe einen weiteren Zuschuss von 35 000 Euro dazu. Die Arbeitsleistung des Vereins veranschlagte Lohwieser mit 40 000 Euro.

Für heuer kündigte der Vorsitzende noch mehrere Termine an, unter anderem das Gemeindeschießen vom 7. bis 11. November, das Abschiedskonzert der Gruppe »2x2«, das zugleich ein Benefizkonzert zugunsten der Familie Burghartswieser sein wird, den Volkstrauertag am 18. November und die Weihnachtsfeier am 8. Dezember.

Über das umfangreiche Jahresprogramm unter anderem mit dem Maifest, der Maiandacht, dem Weiberfasching, dem Bauerntheater, verschiedenen Plattlwettbewerben und Festen erstattete Schriftführerin Vordermayer Bericht. Die »Zwergal« hätten das Brauchtum im Jahresablauf wie Klöpfeln, Weihnachten, Ostern, Maibaumaufstellen und Sonnwendfeier kennengelernt, erklärte der »Zwergal«-Leiter Georg Wendlinger.

Die Trachtenkinder nahmen an Veranstaltungen wie dem Gauheimatabend, dem Vier-Vereine-Preisplattln und dem Dorffest in Lauter teil. Die Jugend war unter anderem beim Schafkopfrennen des Vereins, beim Jugendhoagart in Traunstein und beim Jahrtag dabei.

Bei den Aktiven standen der Georgiritt in Traunstein, der Benefizgauheimatabend, das Maifest in Lauter, ein Fünf-Vereine-Preisplattln, ein Ausflug zur Haaralm, eine Gemeinschaftsprobe mit den Teisendorfern und das Gaupreisplattln auf dem Programm. Vorplattler Steiner berichtete ferner, man habe beim Dorffest ausgeschenkt und bedient sowie beim Umbau des Probenraums mitgeholfen.

Dritter Bürgermeister Georg Rehrl sagte, es sei schön und mache stolz, zu dieser Gemeinschaft zu gehören. Seinen Dank an die Vorstandschaft verband er mit der Feststellung, es sei nicht selbstverständlich, sich fast täglich mit der Materie »Trachtenverein« auseinanderzusetzen. Dies sei jedoch das Geheimnis, warum der Verein so gut funktioniere. Auch komme kaum ein Trachtenverein so ordentlich daher. Die Kinder, Jugendlichen und Aktiven seien deshalb das Aushängeschild des Vereins. Bjr