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Engelbert Pertl (Zweiter von links) zeigt den Mitgliedern des Surberger Gartenbauvereins das richtige Mähen mit der Sense.

»Gemäht wird mit Schwung«: Sensen-Mähkurs des Gartenbauvereins Surberg

Surberg – Das Mähen mit der Sense konnten Mitglieder des Gartenbauvereins Surberg bei einem Kurs in Fuchsreut erlernen. Engelbert Pertl zeigte den Gartlern ein paar grundlegende Dinge, die man beachten sollte und machte auch die Vorteile deutlich: Das Mähen mit der Sense dient dem Erhalt der Artenvielfalt, ist gut für die eigene Gesundheit und auch für die Nachbarn, die vom Motorlärm verschont bleiben.


Pertl erläuterte eingangs, worauf bei der Sense zu achten ist: so seien die richtige Einstellung des Sensenblatts, eine auf die Körpergröße angepasste Länge der Sense und natürlich ein scharfes Sensenblatt Voraussetzungen für leichtes und sauberes Mähen. Da der Umgang mit einer Handsense auch unfallträchtig sein könne, gab Pertl auch Sicherheitshinweise.

Bevor es ans Mähen ging, demonstrierte Pertl das sachgerechte Dengeln. Um einer Sense wieder eine gute »Schneid« zu geben, könne man durchaus mit  einer halben Stunde Arbeit mit Hammer und Amboss rechnen.  Doch das gründliche Dengeln zahle sich aus, ebenso das regelmäßige Wetzen mit dem Wetzstahl.

Beim anschließenden Mähen führte Pertl die Sense in einem halbkreisförmigen Bogen immer flach über dem Boden. »Gemäht wird mit Schwung, nicht mit Kraft.« Nachdem er – teils gemeinsam mit seinem Enkel Johannes – vorgemacht hatte, wie es geht, konnten die Teilnehmer das Mähen mit den mitgebrachten Sensen üben und dabei die wertvollen Tipps gleich umsetzen.

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