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Erstkommunion für 24 Mädchen und Buben der Pfarrei St. Georg

Surberg – Ihre erste Heilige Kommunion feierten 24 Mädchen und Buben der Pfarrei St. Georg in Surberg in zwei aufeinanderfolgenden Gottesdiensten. Beiden Gottesdiensten stand Pfarrvikar Dr. Christoph Hentschel vor. Diakon Tobias Raab assistierte.


Nach dem feierlichen Einzug begrüßte Pfarrvikar Hentschel die Erstkommunionkinder und ihre Familien und stimmte sie auf den feierlichen Gottesdienst ein. Die Kyrierufe durften je drei Kinder vortragen. Die Lektoren Maria Zillner und Christian Huber trugen eine Lesung aus dem 21. Kapitel der Offenbarung des Johannes vor: »Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.« Diakon Raab verkündete den Abschnitt des Johannes-Evangeliums, in dem uns Jesus sagt: »Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.«

Mit einer Pumuckl-Figur in der Hand hatte Pfarrvikar Hentschel gleich zu Anfang seiner Predigt sofort die Aufmerksamkeit der Kinder und der ganzen Gottesdienstgemeinde. Ausgehend von einer Episode aus der bekannten Kinderserie »Meister Eder und sein Pumuckl«, bei der es ums Lesen und Schreiben geht, legte Dr. Hentschel, den Kindern dar, dass auch die Vorbereitung zur Erstkommunion eine Art »Lesenlernen« ist: nämlich die Zeichen von Brot und Wein als Leib und Blut Christi gleichsam lesen zu lernen. Und da sie, die Kinder, in der Schule mit dem Lesen auch das Schreiben lernten, stelle sich nun die Frage, worin das Schreiben bei der Heiligen Kommunion bestehe. Hentschel rief dazu einen zentralen Satz aus dem Evangelium in Erinnerung, mit dem Jesus seinen Jüngern beim letzten Abendmahl das Gebot der Liebe neu ans Herz legte.

Religionslehrerin Susanne Pohl bat dann die Kommunionkinder nach vorne und sang mit ihnen ein Lied zum Glaubensbekenntnis. Mit Gesten und Klatschen wurde der Text nochmal verdeutlicht und die Kinder waren mit großer Freude und Eifer dabei.

Anschließend wurden die Fürbitten von je drei Kindern, einer Mama und einem Papa vorgetragen. Zur Gabenbereitung wurden Brot und Wein von je zwei Erstkommunionkindern zum Altar gebracht. Die Eucharistie feierte Pfarrvikar Hentschel und die Kinder und ihre Familien waren aufmerksam dabei.

Dann empfingen die Mädchen und Buben begleitet von einem Elternteil oder Paten in einem großen Kreis um den Altar zum ersten Mal den Leib Christi. Musikalisch gestaltet wurden die Gottesdienste vom »Projekt-Chor Erstkommunion« der Surberger Dirndln mit stimmungsvollen und rhythmischen Liedern. Thomas Märkel an der Orgel gab dem Gottesdienst zudem einen feierlichen Rahmen.

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