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Einheimische bei Traunstein von Kuh überrannt – BRK bringt sie ins Krankenhaus

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Traunstein: Einheimische wird in Surberg von Kuh überrannt – BRK bringt sie ins Krankenhaus
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Foto: Symbolbild (pixabay)

Surberg – Von einer aggressiven Kuh wurde am Donnerstag eine 78-jährige Surbergerin verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mussten in den Vormittagsstunden zu diesem etwas ungewöhnlichen Zwischenfall auf die B304 bei Trenkmoos ausrücken.


Die ältere Dame war gegen 9.40 Uhr gerade in der Nähe der Bahnunterführung auf der Georgistraße unterwegs, als sie laut Polizei »plötzlich von einer wildgewordenen Kuh überrannt wurde.«

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Zwei Ersthelfer, die sofort an Ort und Stelle waren, leisteten der 78-jährigen Ortsansässigen erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang. Die Frau, die leichte Verletzungen davontrug, musste vom Rettungsdienst ins Klinikum Traunstein eingeliefert werden.

Als die verständigten Beamten der Polizei Traunstein die beiden Ersthelfer nach den Details den tierischen Angriffs befragten, stellte sich heraus, dass die Kuh vom Viehmarkt in der Chiemgauhalle entflohen war.

Die Polizei leitete daraufhin sofort eine Nahbereichsfahndung ein. Mehrere Streifenbesatzungen waren an der Suche nach dem entlaufenen Tier beteiligt. Die Kuh lief dann dem bereits verständigten Tierarzt und den Ersthelfern neben der B304 auf Höhe des Weilers Trenkmoos, ganz in der Nähe des ursprünglichen Einsatzortes, in die Arme.

Der Veterinär betäubte das Tier mit zwei Schüssen aus seinem Betäubungsgewehr. Wenig später lag die Kuh auch schon schlafend im Graben. Der Besitzer des Tieres, ein 50-jähriger Landwirt aus Waging am See, kam dann an die Einsatzstelle und konnte den bereits betäubten Vierbeiner abtransportieren. Die Bundesstraße musste von der Feuerwehr für kurze Zeit gesperrt werden.