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Vier dieser Schilder, präsentiert von Bürgermeisterin Martina Gaukler, wurden entlang des Wegs positioniert und damit die Wanderfreunde zur Mithilfe aufgerufen. (Foto:Eder)

Aktion des Dorfvereins Staudach-Egerndach: Gartengeräte an Schildern

Staudach-Egerndach – Die jährliche Wegeaktion des Dorfvereins, früher des Verkehrs- und Verschönerungsvereins, hat eine lange Tradition. Freiwillige Helfer treffen sich zur Pflege- und Instandhaltung der Wanderwege in der Gemeinde Staudach-Egerndach. Dieses Jahr hatten die rund 20 Helfer um Bürgermeisterin Martina Gaukler noch eine weitere Aufgabe.


Motiviert versammelten sich die Helfer am Holzlagerplatz mit jeder Menge Gartengeräte. Martina Gaukler, in Vertretung des Vorsitzenden des Dorfvereins Peter Schwarz, freute sich über so viele helfende Hände. Auch der Bauhof begleitete die Helfer mit dem Unimog, denn dieser hatte neben weiterem Gerät zum Herrichten der Wanderwege auch vier schwere Schilder an Bord. »Wir werden die Schilder für unseren Mitmachweg aufstellen«, so Gaukler. Vier Schilder mit Erklärungen zur Pflege der Wege werden an exponierten Stationen befestigt. Die kleine Wanderbiene, die auch schon am Moor-Rundweg Informationen bietet, kommt hier zu Wort und erklärt dem Wanderer den Umgang mit Werkzeug und wie dieser helfen kann, die Wanderwege zu erhalten. An den Schildern werden Werkzeuge wie Gartenhacken eingehängt. Der Wanderer soll diese Hacke mitnehmen und wo nötig Hand anlegen – etwa Einkehren räumen oder Abflüsse säubern – und die Hacke dann beim nächsten Schild wieder hinhängen. So könne der Mitmachweg gelingen. Gaukler ist sich sicher, dass die Wanderer mitwirken werden.

Die helfende Mannschaft wurde eingeteilt, wobei ein Teil den Weg zur Schnappenkirche im Visier hatte und die anderen Richtung Aiblbach marschierten. Ein paar wenige Regentropfen schienen die Aktiven nicht zu stören, im Gegenteil, der bedeckte Himmel machte das Arbeiten etwas angenehmer und im Schatten des Waldes war es erträglich.

Zur Belohnung spendierte der Dorfverein den Helfern schließlich eine Brotzeit auf der Staudacher Alm. An den Kosten hierfür hatte sich auch Peter Huber großzügig beteiligt. Er selbst half viele Jahre bei der Wegeaktion mit.

tb