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Widersprüche bei Vernehmung - Unfall nur vorgetäuscht?

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Alkoholtest
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Bei einer Polizeikontrolle wird ein Alkoholtest durchgeführt. Jährlich müssen zahlreiche Bundesbürger zur MPU, vor allem nach Missbrauch von Alkohol. Foto: Uli Deck/dpa Foto: dpa

Siegsdorf - Am 20.03.2020 am späten Nachmittag, teilte ein 36-Jähriger Verkehrsteilnehmer der Einsatzzentrale in Rosenheim einen Verkehrsunfall mit Unfallflucht bei Siegsdorf mit.

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Bei der anschließenden Unfallaufnahme konnte die hinzugerufene Streife Alkoholgeruch feststellen. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus Traunstein.

Bei der Sachverhaltsaufnahme und anschließender Vernehmung entstanden jedoch Zweifel an dem geschilderten Vorfall. Aufgrund großer Widersprüche steht jetzt sogar im Raum, dass der Unfall vorgetäuscht war. Damit hätte sich der Mann zusätzlich strafbar gemacht. 

Ob nun Trunkenheit im Verkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs und/oder doch eine Unfallflucht vorliegt, müssen die Ermittlungen klären.

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