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Heutauer Trachtler sind bereit für ihr Jubiläumsfest

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Das Bild zeigt einige der Fahnenbänder, die ab dem 14. Juli die neue Fahne der »Heutauer« schmücken werden. Es freuen sich über das gelungene Werk (von links) Fahnenmutter Silvia Berreiter, Röckifrauenvertreterin Marion Mayer und Fahnenbraut Elisabeth Mader sowie Bürgermeister Thomas Kamm mit dem Trauerband, das die Gemeinde für die Fahne stiftet. (Foto: Krammer)

Siegsdorf – Die Heutauer Trachtler sind bereit für ihr großes Jubiläumsfest zum 125-jährigen Bestehen, das vom 10. bis 14. Juli in Siegsdorf gefeiert wird. Dabei wird der Verein auch eine neue Fahne weihen, die in den vergangenen Monaten gefertigt worden ist und nun den Mitgliedern vorgestellt wurde.


Aktuelle Informationen zum Vorbereitungsstand und den notwendigen Arbeitseinsätzen sowie das detaillierte Festprogramm waren die wichtigsten Themen der Frühjahrsversammlung. Zu Beginn lobte Vorstand Christian Landler die gute Zusammenarbeit in der bisherigen Vorbereitung und freute sich besonders über die vielen Helfer, aber auch über die großzügigen Holz- und Geldspenden der Mitglieder und der Bürger.

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Kurz ging er auf den umfangreichen Terminkalender des Vereins ein, bei dem neben dem Jubiläum und deren Vorbereitungen auch viele weitere Feste und Veranstaltungen im gesamten Jahresablauf anstehen. Die Jubiläumsfeste in Hochberg, Chieming und Neukirchen, die Trachtenwallfahrt nach Maria Eck und das Gaufest in Altötting sowie die jährlichen Preisplattln der Aktiven und der Jugend stehen ebenso auf dem Plan wie die Zinnkopfmesse am Pfingstmontag, ein Lichterfest im Kurpark und der Vereinshoagart an Kirchweih. Selbstverständlich ist für die Heutauer auch die Teilnahme an kirchlichen Festen wie Fronleichnam.

Landler freute sich besonders über den Besuch von Carmen Zwislsperger, der Chefin der Fahnenstickerei Jaeschke aus Engelsberg, die die neue Fahne gefertigt hatte. Er bedankte sich mit einem Blumenstrauß für die hervorragende Beratung und Bedienung. Carmen Zwislsperger hatte neben der neuen Fahne, die der Öffentlichkeit aber erst bei der Fahnenweihe vorgestellt wird, auch die dazugehörigen Fahnenbänder mitgebracht und erläuterte die aufwändige Fertigung und Herstellung in selten gewordener Handwerkskunst. Auch sie lobte die vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Fahne, die aus ihrer Sicht bestens gelungen sei und ausgezeichnet zu den »Heutauern« passen werde.

Festleiter Anton Mader informierte detailliert über die Vorbereitungen. Er erinnerte zum Beispiel daran, dass bis zum Abbau des Zelts weiterhin jede helfende Hand willkommen sei. Der Zeltaufbau beginnt am Donnerstag, 4. Juli, auf dem Festplatz an der Zottmayerstraße und sollte bis zum Samstag abgeschlossen sein, sodass für den Innenausbau genügend Zeit bleibt.

Die Festwoche startet dann am 10. Juli mit dem Tag der Betriebe und Vereine, zu dem die Musikkapelle Vogling-Siegsdorf aufspielen wird. »50 Jahre Wolfsberger Goaßlschnalzer« feiert man am 11. Juli mit einem Schnalzerfest mit der Rotofen-Musi, den Rimstinger Sängern und sechs befreundeten Schnalzergruppen. Am 12. Juli laden die Heutauer zum »Bier- und Weinfest« mit »Franz Posch und seinen Innbrücklern« aus Tirol sowie der »Oimsumma-Musi« aus Mittenwald ein, die schneidig und flott zum Tanz aufspielen werden.

Das Festwochenende beginnt am Samstagabend um 17 Uhr mit einem Konzert der Musikkapelle Vogling-Siegsdorf und der befreundeten Kapelle aus Pfunders/Südtirol auf dem Rathausplatz, bevor mit einem Totengedenken der verstorbenen Mitglieder und Vereinsgründer gedacht wird. Ab 19 Uhr spielt die Kapelle aus Pfunders im Festzelt, ab 20 Uhr führt Heine Albrecht durch den Festabend mit Auftritten des Vereins sowie der Paten- und Nachbarvereine.

Der Festsonntag beginnt mit dem musikalischen Weckruf bei Schirmherrn Thomas Kamm und Pfarrer Thomas von Rechberg, ab 8 Uhr werden die angemeldeten 28 Trachtenvereine und die Siegsdorfer Ortsvereine vor dem Festzelt begrüßt. Die Festmesse beginnt um 10 Uhr in unmittelbarer Nähe des Zelts am Sportgelände am Buchenwald, wo auch die neue Fahne und die Fahnenbänder gesegnet werden. Der Festzug mit 14  Musikkapellen, einem Dutzend Fuhrwerken und Festwagen sowie knapp 3000 Teilnehmern führt erst durch das Dorf und dann wieder zurück zum Festzelt, wo der Tag dann bei Musik und Unterhaltung ausklingen wird. FK