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Harmonische Ehe seit 60 Jahren

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Beide in Hammer aufgewachsen, kennen sich Johann und Gerlinde Gimpl schon fast ihr Leben lang.

Siegsdorf – Diamantene Hochzeit in Hammer: Johann und Gerlinde Gimpl können auf eine lange harmonische Ehe zurückblicken. Sie sind stolz darauf, was sie in dieser Zeit gemeinsam aufgebaut und geschafft haben.


Die beiden 83-Jährigen sind im Ortskern von Hammer aufgewachsen, dort in die Schule gegangen und kennen sich schon fast ihr ganzes Leben lang. Nachdem sie sich auch lieben gelernt hatten, heirateten sie im Februar 1960. Bereits drei Jahre später begannen sie mit dem Bau ihres eigenes Haus an der Rupertusstraße. Seit dem Einzug im Jahr 1963 werden im Hause Gimpl Feriengäste empfangen und bewirtet. Viele von ihnen kamen über Jahrzehnte immer wieder und auch heute verbringen die Familien der Kinder oder Enkelkinder ehemaliger Stammgäste noch gerne ihren Urlaub bei Gerlinde und Hans, die zwar nicht mehr die Hauptarbeit als Vermieter leisten müssen, aber noch immer für ihre Gäste ansprechbar sind. Zufrieden können die beiden auch auf den großen Zusammenhalt in ihrer Familie mit den beiden Söhnen Hans und Klaus und den drei Enkelkindern blicken. Neben Familie, Arbeit und Vermietung spielten aber auch immer das Vereinsleben und die Dorfgemeinschaft für sie eine große Rolle. 40 Jahre lang war Hans als Klarinettist aktives Mitglied der Blaskapelle Neukirchen und stand auch den Hammerer Ortsvereinen stets mit Rat und Tat zur Seite. Das gilt auch für seine Frau Gerlinde, die unter anderem zwölf Jahre lang den Förderkreis St. Rupertus leitete und in Gemeinschaft mit vielen anderen Frauen das Vereins-leben der Gemeinde belebte.

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Die beiden nutzten aber auch öfter die »stade Zeit« der Vermietung in den Wintermonaten zu Reisen in wärmere Regionen und verbrachten ihre Urlaube in Madeira, in der Türkei, auf Safari in Kenia und zuletzt sogar in Dubai. Seit einigen Jahren sind sie ruhiger geworden, freuen sich aber immer wenn sich in Hammer etwas rührt und sie mit Freunden und Bekannten zusammen feiern können. Daher wollten sie auch ihr besonders Ehejubiläum im Kreis der Familie und mit vielen Freunden, von denen einige auch bei der Hochzeit vor 60 Jahren schon dabei waren, feiern. Der geplante Dankgottesdienst und die anschließende Hochzeitsfeier im Gasthaus konnten nun zwar nicht stattfinden, aber die beiden hoffen: »Aufgeschoben ist nicht Aufgehoben« und freuen sich auf eine zweite Chance im nächsten Jahr beim 61. Hochzeitstag. FK

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