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Handynutzung am Steuer hat weitreichende Folgen

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Polizei Blaulicht
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Polizeiwagen mit Blaulicht. Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild Foto: dpa

Siegsdorf – Die Verkehrspolizei Traunstein beobachtete am 20. Februar gegen 14.40 Uhr eine 38-jährige Ungarin aus Österreich. Diese fuhr auf der BAB A8 Richtung München deutlich in Schlangenlinien und verursachte beinahe einen Unfall.


Als die Streife neben dem Fahrzeug fuhr, konnte der Grund für das Fahrverhalten schnell festgestellt werden. Die junge Dame benutzte verbotswidrig ihr Mobiltelefon mit beiden Händen. Grund genug das Fahrzeug anzuhalten und die Frau auf ihr Fehlverhalten anzusprechen. Die Frau zeigte sich zunächst jedoch uneinsichtig und suchte immer wieder verschiedene Ausreden. Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurde bei der Fahrzeuglenkerin Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert über der gesetzlichen Grenze von 0,5 Promille. Zudem war die Frau durch starke Stimmungsschwankungen auffällig. Ein durchgeführter Drogentest blieb negativ. Die Frau nahm jedoch eine Vielzahl an Medikamenten ein, die unter anderem in Deutschland nicht mehr erhältlich sind.

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Aufgrund der Gesamtumstände wurde durch die Staatsanwaltschaft Traunstein ein Strafverfahren eingeleitet. Die junge Frau wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus verbracht und muss nun mit einer empfindliche Strafe, sowie einem Fahrverbot für Deutschland rechnen.

fb/red

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