Betrunkener Mann fährt mutmaßlich ohne Fahrerlaubnis auf der A8

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Foto: Uli Deck/dpa/Symbolbild

Siegsdorf – Am Samstagabend führten Polizeibeamte der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein gegen 22.15 Uhr eine Verkehrskontrolle bei einem österreichischen Fahrzeuglenker durch. Der Wagen mit österreichischer Zulassung war den Beamten zuvor durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen, als er zwischen den Anschlussstellen Neukirchen und Siegsdorf auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung München unterwegs war.

Bei der in Siegsdorf durchgeführten Verkehrskontrolle stellten die Beamten mit Hilfe eines Atemalkoholtests eine Alkoholisierung von knapp 1,3 Promille bei dem 44-jährigen Fahrer aus dem Raum Graz fest. Zur Sicherung des Strafverfahrens wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus Traunstein durchgeführt.

Zudem wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt und an die Staatsanwaltschaft Traunstein übersandt.

Bis zur richterlichen Entscheidung ist ihm jegliche Fahrt mit einem fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeug in der Bundesrepublik Deutschland untersagt.

Zudem stand der Verdacht im Raum, dass dem 44-Jährigen bereits sieben Jahre zuvor das Recht aberkannt wurde, in der Bundesrepublik Deutschland ein Kraftfahrzeug führen zu dürfen.

Grund hierfür könnte ein gleichgelagerter Fall in der Vergangenheit gewesen sein. Die Ermittlungen diesbezüglich laufen.

Sollte sich dieser Tatverdacht ebenfalls bestätigen, erwartet den Österreicher eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr.

Neben einem mehrmonatigem Entzug der Fahrerlaubnis wird er mit einer nicht unerheblichen Geldstrafe rechnen müssen.

fb/red

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