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Audi kracht bei Siegsdorf in ausscherenden Lkw und schleudert 100 Meter über die A8

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Nachrichten aus dem Landkreis Traunstein und BGL
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Unfallschild auf einem Polizeiauto. Foto: dpa/Symbolbild

Siegsdorf – Weil ein Lkw-Fahrer auf der A8 bei Siegsdorf unerwartet auf die Überholspur fuhr, krachte ein Audifahrer am Sonntag mittags in das Heck des Lasters und schleuderte 100 Meter weit über die Autobahn.


Am frühen Sonntagnachmittag fuhr ein 26-jähriger Oberpfälzer mit seinem Audi auf der Überholspur der A8 in Richtung München als plötzlich und auch nicht vorhersehbar auf Höhe der Ausfahrt Siegsdorf-West bei Schweinbach ein Sattelzug vor ihm auf den linken Fahrstreifen ausscherte.

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Der Lkw-Fahrer, ein 60-jähriger Grieche, hatte den Audi im Rückspiegel nicht wahrgenommen und wollte die Spur wechseln, weil er einen anderen Verkehrsteilnehmer auf dem Beschleunigungsstreifen einfahren lassen wollte.

Obwohl der Fahrer des Audi eine Vollbremsung einleitete und auszuweichen versuchte, kollidierte er mit dem Heck des Sattelzuges und kam – nachdem er mehr als 100 Meter weit über die Fahrbahn geschleudert war – an der Mittelleitplanke zum Stehen.

Wie durch ein Wunder konnte er sich mit leichten Verletzungen aus dem Auto befreien. Seine Wunden wurden von Helfern des BRK ambulant versorgt. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Der Gesamtsachschaden soll sich auf rund 30 000 Euro belaufen.

Die Feuerwehr Siegsdorf war mit vier Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. Aufgrund des weitläufigen Trümmerfeldes und der ungünstigen Standorte der Unfallfahrzeuge musste die Autobahn in Richtung München vollständig gesperrt werden. Es bildete sich deshalb zeitweise ein etwa drei Kilometer langer Rückstau.