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Wichtiger Schritt zur Verbesserung der Verkehrssituation

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Der umgebaute Kreuzungsbereich an Einmündung der Rosenheimer Straße in die Wasserburger Straße in Seebruck wurde am Donnerstag offiziell für den Verkehr freigegeben. Projektleiter Daniel Kirchberger (von links), Helwig Falch (Firma Swietelsky), Bürgermeister Martin Bartlweber und der Leiter des Staatlichen Bauamts Traunstein, Christian Rehm, durchtrennten gemeinsam das rote Band. Auf der Wasserburger Straße müssen aber noch Restarbeiten durchgeführt werden. Deshalb wird die Straßensperre für diese Straße erst heute am Spätnachmittag aufgehoben. (Foto: Rasch)

Seeon-Seebruck – Rund eine Million Euro kosten der Umbau des Kreuzungsbereichs im Bereich der Einmündung der Rosenheimer Straße (Staatsstraße 2095) in die Wasserburger Straße (Staatsstraße 2094) in Seebruck sowie der Ausbau des rund 1,5 Kilometer langen Streckenabschnitts der Staatsstraße 2094 in Richtung Seeon/Obing. Dass dieses Geld zugunsten aller Verkehrsteilnehmer gut investiert ist, darüber waren sich am Donnerstag bei der offiziellen Verkehrsfreigabe nicht nur die Vertreter des Staatlichen Bauamts Traunstein und Bürgermeister Martin Bartlweber (FW) einig. Auch eine unmittelbare Anliegerin, die mitten in das Gespräch platzte, lobte die Baumaßnahme in höchsten Tönen.


In den vergangenen drei Monaten wurde der Kreuzungsbereich wesentlich übersichtlicher und verkehrssicherer gestaltet. Mit dem Ziel eines besseren Verkehrsdurchflusses wurde zur Rosenheimer Straße ein rechtwinkliger Fahrbahnanschluss hergestellt. Im Einmündungsbereich wurde eine Querungsinsel errichtet und die Fahrbahn der Rosenheimer Straße wurde um eine Linksabbiegespur und um zwei Querungsinseln erweitert. Gleichzeitig wurde der Gehweg entlang der Johann-Kagermeier-Straße bis zum neuen Kreuzungsbereich vorgezogen und ein rund eineinhalb Kilometer langer Streckenabschnitt der Staatsstraße 2094 in Richtung Seeon/Obing saniert. Hier waren die restlichen Arbeiten am Donnerstag noch nicht abgeschlossen. Deshalb wird die Wasserburger Straße erst am späten Freitagnachmittag für den Verkehr wieder freigegeben. Die Rosenheimer Straße ist bereits seit einigen Wochen wieder befahrbar.

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Für den Ort Seebruck sei damit ein verkehrstechnischer Missstand der letzten Jahrzehnte bereinigt worden, sagte Bartlweber. Der Kreuzungsbereich sei jetzt viel einsehbarer und durch die Verlängerung des Gehwegs sei auch eine deutliche Verbesserung des Schulwegs erreicht worden. Lobend erwähnte er die Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt und der Baufirma Swietelsky. Nicht unerwähnt ließ Bartlweber auch die mit der Baumaßnahme verbundenen Straßensperren und Umleitungen, durch die wiederum andere Ortschaften sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden seien.

Der Leiter des Staatlichen Bauamts Traunstein, Christian Rehm, sprach von einer gelungenen Gemeinschaftsbaumaßnahme zwischen dem Straßenbauamt und der Gemeinde Seeon-Seebruck. Während das Straßenbauamt als Straßenbaulastträger für den Staatsstraßenbau verantwortlich zeichnete, brachte sich die Gemeinde durch den Bau des Gehwegs in das Gemeinschaftsprojekt mit ein. So entfallen von den Gesamtkosten von rund einer Million Euro etwa 50 000 Euro auf die Gemeinde. Den Hauptanteil von rund 950 000 Euro übernimmt der Freistaat Bayern.

Rehm erwähnte auch, dass sich das Bauvorhaben wetterbedingt und aufgrund von aufwändigen, nicht vorhersehbaren baulichen Maßnahmen infolge der schlechten Bodenbeschaffenheit im Zuge der Fahrbahnsanierung der Staatsstraße 2094 um etwa drei Wochen verzögert habe. Wie berichtet, mussten teilweise ein Bodenaustausch vorgenommen und sogenannte Bankett-Platten verbaut werden. Nun sei das Ziel jedoch erreicht und er hoffe, dass sich die positiven Wirkungen des Ausbaus auch einstellen werden, so Rehm.

Dass das Bauprojekt vergleichsweise ein kleiner, aber wichtiger Schritt zur Verbesserung der Verkehrssituation in Seebruck sei, stellte Rehm anhand der hohen Verkehrsbelastung beider Staatsstraßen heraus. Laut einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2015 werden beide Straßen täglich von über 9500 Fahrzeugen frequentiert. Medial stehe das Projekt zwar im Schatten der Diskussion um die Verlängerung der Nutzungsdauer der Alzbrücke und um die geforderte Entlastungsspange in Seebruck, so Rehm. Es sei aber ein wichtiger Baustein zu mehr Verkehrssicherheit und zur Erhaltung des bestehenden Straßennetzes.

Um das gelungene Bauwerk offiziell für den Verkehr freizugeben, durchtrennten der Bürgermeister sowie die Vertreter des Staatlichen Bauamts und der Straßenbaufirma symbolisch ein Band. ga


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