Schlauchbootfahrer dürfen wieder loslegen

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Sehr attraktiv ist die Alz – gerade auch für Schlauchbootfahrer, die nun wieder loslegen dürfen.

Seeon-Seebruck – Es geht wieder los: Ab kommenden Donnerstag ist die Befahrung der Alz wieder erlaubt. Um eine reibungslose Saison zu gewährleisten, gibt es nach Angaben der Gemeinde einige Regeln, die zu beachten sind. Zum Schutz des wertvollen Landschaftsschutzgebiets werde in diesem Jahr verstärkt kontrolliert. Mit zusätzlichen Parkflächen, Einbahnregelungen und einem Shuttleservice werde die Verkehrssituation in Seebruck entlastet.


Die Befahrung der Alz gehört zu den beliebtesten Freizeitangeboten in der Region. Einheimische und Urlauber genießen die malerische Fahrt von Seebruck nach Truchtlaching. Jedes Jahr sind mehr Kajaks, Schlauchboote und aufblasbare Wassertiere auf dem Fluss zu sehen.

Die Fahrt auf der Alz nach Truchtlaching ist ein besonderes Erlebnis, nicht zuletzt aufgrund der vielfältigen Vegetation und der zahlreichen Tierarten. »Sowohl Gäste als auch Einheimische warten schon sehnsüchtig darauf, dass die Alz wieder freigegeben wird«, sagt Bürgermeister Martin Bartlweber. »Wir wollen die Alzbefahrung deshalb auch weiter ermöglichen. Gleichzeitig ist es aber auch unsere Aufgabe, dieses besondere Stück Natur zu schützen.«

Wer eine Tour unternimmt, ist – wegen des Erhalts des Landschaftsschutzgebiets Oberes Alztal – aufgefordert, einige Verhaltensregeln zu beachten. Die Nachtruhe zwischen 21 und 6 Uhr muss eingehalten werden. Es darf kein Müll zurückgelassen oder im Wasser entsorgt werden. Uferzonen und Schilfgürtel dürfen nicht betreten werden. Schutzzonen dürfen nicht befahren werden.

Die Gemeinde teilte mit, dass in diesem Jahr verstärkt Kontrollen stattfinden werden. Bußgelder bis zu 25 000 Euro können innerhalb des Geltungsbereichs des Landschaftsschutzgebiets Oberes Alztal erhoben werden.

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