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Römerfamilie kommt nach Seebruck

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Gemeinsam haben sie das in Scherenschnitttechnik angefertigte Stahlkunstwerk geplant: der Kunstschmied Robert Mayer und der Römerbeauftragte der Gemeinde Seeon-Seebruck Matthias Ziereis. (Foto: Müller)

Seeon-Seebruck – Eine römische Familie mit fünf lebensgroßen Figuren soll im Frühjahr in Seebruck an einer Betonwand am nördlichen Ende der Straße »Am Chiemseepark« angebracht werden.


Im Rahmen des Leader-Projekts »Römerregion Chiemsee« hat der Römerbeauftragte Matthias Ziereis mit dem Kunstschmied Robert Mayer seit rund einem halben Jahr ein detailgetreues Scherenschnitt-Römerkunstwerk aus Stahl entworfen. Als die Planungen vor wenigen Wochen abgeschlossen waren, war die Hauptarbeit so gut wie getan, denn der maschinelle Laserschnitt, den zuletzt eine andere Firma vornahm, war nur noch Formsache. »Für die Planung habe ich sicher 70 bis 80 Arbeitsstunden aufgebracht«, erzählt Mayer, der in Hörpolding eine Werkstatt betreibt. Dort ist nun das Kunstwerk eingetroffen und der Handwerker gibt ihm den letzten Schliff.

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»Vorausgehen« wird der Familienvater, ein römischer Legionär mit Schienenpanzer, Helm und Schwert aus dem 1. Jahrhundert nach Christus. Ihm folgt seine Frau, die eine Amphore in ihren Händen halten wird. In welcher Reihenfolge der Sohn mit Fischernetz und die Tochter, die eine Ziege hinter sich herführt, ihnen folgen werden, ist noch nicht endgültig geklärt. »Wir werden es erst vor Ort ausprobieren, was besser passt, die Abstände individuell anpassen und auch die nächtliche Beleuchtung müssen wir auf die einzelnen Figuren genau abstimmen, damit das Ganze auch entsprechend wirkt«, so Mayer.

Selbst Hand anlegen muss er aber erst noch am Kopf des Legionärs. Beim maschinellen Laserschnitt wurde der Ausschnitt, der die Wangenklappe darstellt, vergessen. Zudem muss die Amphore der Dame noch angeschweißt werden. Gleiches gilt für den Strick der Ziege.

mmü


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