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Pferd sinkt ins Moor ein: Feuerwehr Seebruck rettet erschöpftes Tier

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Seebruck: Pferd sinkt ins Moor ein – Feuerwehr rettet erschöpftes Tier
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Foto: FDL/Lamminger

Seeon-Seebruck – Bei einem Ausritt durch den Seebrucker Ortsteil Burgham ist am Montagnachmittag ein Pferd ins Moor eingesunken und musste in einer stundenlangen, aufwendigen Rettungsaktion aus dem sumpfigen Boden gerettet werden.


Zwei Reiter hatten den Nachmittag für einen Ausritt mit ihren Pferden genutzt. Bei Burgham ritten sie durchs Moor und führten die beiden Pferde über einen schwimmenden Steg. Plötzlich soll es unter diesem gekracht haben; vermutlich hatte brechendes Eis den Knall verursacht. Dabei hat sich eines der Pferde erschrocken und trat neben den Steg.

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Das Tier konnte auf dem moorigen Boden nicht richtig stehen und wurde panisch. Durch seine Bewegungen sank es immer weiter ein. Während sich die beiden Reiter um das Tier kümmerten und es zu beruhigen versuchten, alarmierte ein Wanderer, der zufällig in der Nähe war, die Feuerwehr.

Wie sich für die eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Seebruck herausstellte, war eine Rettung mit schwerem Gerät in dem völlig sumpfigen Gelände nicht möglich. Schnell war klar: Es ging nur mit Manpower. Mit Gurten und großen Schlingen zogen sie das Pferd gemeinsam Stück für Stück aus dem Morast. Fast eine Stunde hat es gedauert, bis das Tier wieder festen Boden unter sich hatte.

Bilder von der Rettungsaktion:

Das Pferd war völlig erschöpft und unterkühlt. Da es aus eigener Kraft nicht mehr stehen konnte, legten die Retter es auf einem Kiesweg ab. Die Floriansjünger deckten es mit Rettungsdecken zu, damit es nicht weiter auskühlte. Ein Feuerwehrmann und eine Feuerwehrfrau streichelten das Tier liebevoll, bis es nach weiteren 45 Minuten aus eigener Kraft wieder aufstand. Als dann auch ein Tierarzt an der Unfallstelle eintraf, konnte er auf den ersten Blick zum Glück keine Verletzungen feststellen. Das Pferd wurde mit einem Anhänger zurück zu seinem Stall gefahren.

red/FDLnews


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