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Die neu ausgebaute Pattenhamer Straße in Truchtlaching wurde jetzt im Rahmen offiziell freigegeben. Unser Foto zeigt die Vertreter der Firmen und der Gemeinde, Josef Heiß, Thomas Gallinger, Hans Eisenberger, Bürgermeister Martin Bartlweber und Anton Schmuck beim symbolischen Durchtrennen des Absperrbands. (Foto: Rasch)

Pattenhamer Straße offiziell freigegeben

Seeon-Seebruck – Die Pattenhamer Straße in Truchtlaching wurde umfänglich saniert und ist seit geraumer Zeit wieder befahrbar. Die offizielle Freigabe erfolgte jedoch erst jetzt. Über ein Jahr hatten die Baumaßnahmen gedauert. In zwei Bauabschnitten wurden insgesamt rund 900 Meter Straße saniert, der Gehweg und ein modernes Entwässerungssystem ausgebaut.


Bei der offiziellen Übergabe lobte Seeon-Seebrucks Bürgermeister Martin Bartlweber die Grundeigentümer, die ihren Grund für den Ausbau des Gehweges und des Fahrbahnteilers auf Höhe der Wohnsiedlung Kobelreut zur Verfügung gestellt hatten. Sein Dank galt auch den Anwohnern, die sämtliche Unannehmlichkeiten rund um die Baustelle geduldig mitgetragen haben. Die Kommunikation mit den Anwohnern sei »geräuschlos« verlaufen, so Bartlweber. Zu den maroden Straßenverhältnissen und gefährlichen Verkehrssituationen rund um die Pattenhamer Straße in Truchtlaching hatte es seit Jahren immer wieder Klagen gegeben. Auch das Regenwasser, das bei Starkregenfällen teilweise wasserfallartig die Straße überschwemmte und nicht selten in die Keller der umliegenden Häuser lief, war ein großes Problem für die Anwohner. Deshalb brauchte es eine durchdachte Lösung, ein umfangreiches Sanierungspaket, das im Vorfeld viel Zeit beanspruchte.

Im Juli vor einem Jahr war es dann soweit: Die 700 Meter lange Pattenhamer Straße wurde erneuert, inklusive Entwässerungsleitungssystem. Insgesamt 44 Straßeneinläufe lenken ab sofort fließende Regenwassermassen in kontrollierte Bahnen. Der Gehweg wurde erneuert, teilweise kamen neue Gehweggeländer dazu. Diese Maßnahme und die Querungshilfe Pattenhamer Straße-Ecke Alois Fölsl - Weg lagen dem Bürgermeister sehr am Herzen »Das war zwar viel Arbeit, aber unverzichtbar für den Schutz der Schülerinnen und Schüler, die hier täglich zum Bus müssen. Die Querungshilfe dient zudem als Mittel zur Verkehrsberuhigung, da hier den Berg abwärts, oft viel zu schnell gefahren wurde.«

Insgesamt kostete der erste Bauabschnitt 1,4 Millionen Euro, der mit 485.000 Euro vom Staat bezuschusst wurde. Durch den zusätzlichen Ausbau der Straße zum Wandergaul und des Mühlwegs verzögerte sich die Fertigstellung um ein paar Monate. Insgesamt entstanden hier zusätzliche Baukosten von 200.000 Euro. »Auch wenn sich mit den zusätzlichen Ausbauschritten die Fertigstellung um ein paar Monate verschoben hat, war es trotzdem wichtig, dass wir die Sanierungsmaßnahmen ausgeweitet haben, um hier ein zukunftsfähiges Ergebnis zu erzielen, das nicht in ein paar Jahren wieder Handlungsbedarf fordert«, so Bartlweber.

ga

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