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Großbrand in einem Bürogebäude: Feuerwehrübung in Seebruck

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Foto: FDL/Hans Lamminger
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Foto: FDL/Hans Lamminger

Seeon-Seebruck – Brand in einem Bürogebäude mit Personen in Gefahr – so lautete ein Übungsszenario am Montagabend für die Feuerwehren in Seebruck.


Dazu wurde mit einer Nebelmaschine das dritte Obergeschoß im alten Verwaltungsgebäude der Firma Regnauer komplett verraucht, sodass die Brandmeldezentrale der Firma einen Alarm bei der Integrierten Leistelle Traunstein auslöste.

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Schnell rückten daraufhin die umliegenden Feuerwehren und Rettungsdienste an. Unter schwerem Atemschutz wurden erste Verletzte vom Dach eines Anbaus gerettet. Weitere Einsatzkräfte kämpften sich durch das stark verrauchte Treppenhaus in das dritte Obergeschoß vor und durchsuchten Raum für Raum.

Insgesamt wurden sieben Verletzte aus dem Gebäude gerettet und mit einer Trage zur Verletztensammelstelle des Rettungsdienstes gebracht. Dort wurden sie von den Sanitätern erstversorgt. Weitere Feuerwehren übernahmen die Wasserversorgung und die Löscharbeiten. Zudem mussten umliegende Gebäude auf dem Firmengelände vor dem Übergreifen des Feuers geschützt werden. Dafür standen mehrere Löschtrupps parat.

Wesentliche Schwerpunkte, die bei der Übung geprobt wurden, waren zum einen die Auslösung des Alarms im Gebäude über die Anlage einer Drittfirma, der Einsatz eines neuen Löschwasserbehälter mit rund 300 Kubikmetern im Gewerbegebiet Seebruck und die Kommunikationsstruktur der Feuerwehren.

Acht Feuerwehren nahmen an der Übung teil: Seebruck, Seeon, Truchtlaching, Obing, Ising, Rabenden, Gstadt und Gollenshausen. Zur Betreuung der Verletzten waren der Malteser Hilfsdienst und die Wasserwacht Seebruck dabei. Damit die Verletzten realistisch aussahen, übernahm das Rote Kreuz Traunstein das Schminken.

red/FDLnews