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Foto: Symbolbild Seebruck/Chiemgau Tourismus e.V.

Bürgermeister Martin Bartlweber informierte über beabsichtigte Wohngebietsausweisung in Seeon

Seeon-Seebruck – In der jüngsten Sitzung des Seeon-Seebrucker Gemeinderats teilte Bürgermeister Martin Bartlweber (FW) auf Anfrage einer Besucherin in der »Bürgersprechstunde« mit, dass bezüglich einer geplanten Wohngebietsausweisung in Seeon noch keine konkrete Planung vorliege. Er versicherte ferner, dass die Bevölkerung rechtzeitig über das Vorhaben informiert werde. Außerdem, so Bartlweber, sei eine Bürgerbeteiligung dann auch im Rahmen einer öffentlichen Auslegung des Verfahrens möglich. Die Besucherin wollte wissen, was genau geplant ist, zumal das Vorhaben auch Veränderungen für das Dorf bringen werde.


Mit Beginn der neuen Wahlperiode war in der Gemeinde eine sogenannte »Bürgersprechstunde« eingeführt worden. So können jeweils vor Beginn der Gemeinderatssitzungen Bürger Anliegen oder Fragen vorbringen. Allerdings dürfen die Anliegen nicht mit den jeweiligen Tagesordnungspunkten zusammenhängen.

Bekannt gegeben wurde auch, dass in der Gemeinde keine Anträge aus der Bevölkerung bezüglich einer teilweisen Abschaltung der Straßenbeleuchtung in Seeon, Seebruck und Truchtlaching eingegangen seien. Wie Bartlweber erklärte, habe die Verwaltung ohne Antrag geprüft, ob eine teilweise Abschaltung der Straßenbeleuchtung in allen drei Ortsteilen sinnvoll sei. Da die Kosten sehr hoch wären, habe die Verwaltung davon abgesehen eine Umrüstung weiter zu verfolgen und Angebote einzuholen. Ein Grund sei auch die derzeit laufende Umrüstung der gesamten Beleuchtung auf LED-Technik gewesen, die eine Energieeinsparung von 80 Prozent bringe und der artenschutzrechtlich geforderte Lichtfarbe von 3000 Kelvin warm-weiß entspreche.

Einstimmig beschlossen wurde das Klimaschutzkonzept. Der Gemeinderat hatte im März ein Ingenieurbüro aus Waldkirchen damit beauftragt, ein Klimaschutzprojekt für die Gemeinde Seeon-Seebruck zu entwickeln. Im Oktober wurde das Konzept dann auch präsentiert und fehlende Liegenschaften wurden noch mit eingearbeitet. Ein Beschluss wurde zu diesem Zeitpunkt nicht gefasst, weil das Konzept noch dem Arbeitskreis »Energie und Umwelt« vorgelegt werden sollte. Von Seiten des Arbeitskreises wurden jedoch keine Änderungen vorgenommen, sodass das Klimaschutzkonzept jetzt endgültig abgesegnet werden konnte.

Ohne längere Diskussion gebilligt wurden ein Bauantrag zur Errichtung eines Ersatzbaus für ein Lagergebäude mit Carport in Burgham sowie eine Nutzungsänderung in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Pattenham.

ga

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