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Auch Untertauchen half ihr nicht: Beamte spüren 61-Jährige in Seebruck auf

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Foto: dpa/Rene Ruprecht

Seeon-Seebruck – Fahndungserfolg für die Zivile Einsatzgruppe Traunstein: Die Beamten konnten eine Frau, die wegen einer Geldstrafe untergetaucht war, im Gemeindegebiet aufspüren.


Seit Anfang Dezember 2018 suchte die Staatsanwaltschaft Traunstein mit einem Haftbefehl nach der 61-jährigen Frau. Sie wurde bereits im Jahre 2016 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1300 Euro verurteilt. Anfangs leistete die wohnsitzlose Dame noch ihre monatlichen Ratenzahlungen an die Staatskasse, später stellte sie diese jedoch ein. Sie meldete ihren Wohnsitz im Landkreis Traunstein ab und tauchte daraufhin unter. So blieb eine Restzahlung in Höhe von 750 Euro offen – schließlich wurde ein Haftbefehl gegen sie erlassen.

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Da die 61-Jährige nun keinen festen Wohnsitz mehr hatte, wurde sie wegen zwei weiterer, noch laufender Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft Traunstein gesucht. Auch hier geht es jeweils um Beleidigungen in den Jahren 2017 und Anfang 2018.

Die Beamten der Zivilen Einsatzgruppe der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein nahmen Mitte Januar 2019 die Ermittlungen in dieser Sache auf. Ermittlungstaktische Maßnahmen verdichteten die Annahme, dass sich die Gesuchte im Raum Seeon-Seebruck aufhält. Gewissheit erlangten die Ermittler dann am Donnerstag: die Gesuchte konnte am Nachmittag in Seebruck festgenommen werden.

Die Dame konnte eine Haftstrafe von 32 Tagen abwenden und bezahlte die geforderte Geldsumme in Höhe von 750 Euro. Da jetzt noch zwei weitere Verfahren wegen Beleidigung gegen sie laufen, gaben die Beamten noch ihre aktuellen Personaldaten an die Staatsanwaltschaft weiter.