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Jugendarbeit soll gefördert werden

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Foto: Symbolbild, pixabay

Schleching – Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung war ein Thema die Jugendarbeit. Seit 1. März 2017 wird die offene Jugendarbeit professionell von der Diakonie betreut. Seit März diesen Jahres wurden die Zeiten von ursprünglich fünf Stunden aufgrund der Nachfrage der Jugendlichen auf acht Stunden bei zwei Öffnungszeiten im Jugendraum (hinter dem Kindergarten) erweitert.


Das Jugendamt hat eine Förderung der Jugendarbeit erst bei 30 Stunden in Aussicht gestellt, wobei ein Jugendpfleger mit sozialpädagogischer Ausbildung angestellt werden muss. Hierzu wurden Überlegungen im kommunalen Verbund von Marquartstein und Schleching angestellt.

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Viele Jugendliche in der Sitzung

Die Gemeinderatssitzung wurde von vielen Jugendlichen besucht, die damit ihr Interesse an diesem Tagesordnungspunkt bezeugten. Auch die Gemeinderäte waren sehr positiv zur weiteren Verbesserung des Angebots und der Möglichkeiten für Jugendliche eingestellt. Muck Bauer meinte dazu, dass eine gute Jugendförderung eines der wichtigsten Ziele der Gemeinde ist, die auch schon durch hervorragende Vereinsarbeit geleistet wird, aber durch weitere Angebote verbessert werden sollte. Pro angebotenem Öffnungstermin des Jugendraums seien rund 15 Jugendliche anzutreffen, was er als gute Beteiligung empfand.

Auch Martha Rappl meinte, dass Geld in Jugendarbeit investiert werden sollte. Wozu Elfie Bachmann fand, dass das doch in das Konzept der Krippen-, Kindergarten- und Mittagsbetreuung passe und sich auf dem Weg der Jugendarbeit fortsetzen sollte. Die Kosten für die Jugendarbeit wurden bisher weitgehend aus Stiftungsmitteln der Deutschen Stiftungstreuhand über den Verein der Murmeltiere mit 6650 Euro pro Jahr aufgebracht. Ein Fonds steht seit 2017 für drei Jahre zur Verfügung.

Schon im Oktober hatte sich der Gemeinderat für eine 30er-Zone auf der Kampenwandstraße ausgesprochen, obwohl es dafür keine Rechtsgrundlage gab. Die Stellungnahme der Polizei fiel dementsprechend negativ aus. Aber durch Hartnäckigkeit der Gemeinde und Gespräche des Bürgermeisters sei jetzt eine Erlaubnis zur Aufstellung von Tempo-30-Schildern erreicht worden.

Strafen in Höhe von 5 bis 1000 Euro

Die Schilder werden aufgestellt auf der Kampenwandstraße in Richtung Mühlau nach der Abzweigung von der Bundesstraße 307 (beim Ortsschild) sowie in der Gegenrichtung nach der Abzweigung von der Dalsenstraße. Nach Aufstellung der Schilder kann Zuwiderhandlung mit 5 bis 1000 Euro Strafe geahndet werden.

Die Neu- und Umgestaltung des neuen Friedhofs war heuer öfter als Tagesordnungspunkt in den Sitzungen. Im Oktober wurde beschlossen, 2019 die Urnengräber im Bereich des Rondells und an der Mauer auf der Ostseite des Friedhofs auszuweiten sowie den Hauptweg zu pflastern.

Für 2020 sind die Erneuerung der desolaten Mauer im Bereich des Kriegerdenkmals, der Ersatz des Maschendrahtzauns auf der Westseite durch Sträucher, eine Blühfläche hinter dem anonymen Grabfeld und Wasserstellen mit Sitzgelegenheiten geplant.

Bei der jüngsten Sitzung erklärte Landschaftsarchitekt und Planer Manfred Huprich verschiedene Varianten anhand von Skizzen, um damit die Möglichkeiten einer gestalterischen Einheit zu erreichen. Aus der Bevölkerung wurde der Wunsch für das Entfernen von Bäumen wegen des Laubabwurfs geäußert. Hierzu schlug Huprich die Fällung von Eberesche und Birke, die nicht so gut entwickelt sind, vor.

Die Termine für den Sonn- und Feiertagsverkauf 2019 wurden verlesen und sind für die Betroffenen im Amtsblatt nachzulesen. wun


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