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Ein exzellentes Konzert der »Working Clarinets«

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Die »Working Clarinets« (von links) Florian Mühlberger (Klarinette), Christof Schwarzenberger (Bassetthorn), Manuel Lämmle (Bassklarinette), Britta Ströher (Sopran), Stephan Moosmann (Bassetthorn), und Stefan Matt (Klarinette) begeisterten ihre Zuhörer bei einem Konzert in der Kirche St. Servatius. (Foto: Wunderlich)

Schleching – Die Musiker der »Working Clarinets« haben ihren Zuhörern beim Konzert im Rahmen der Achentaler Sommerkonzerte in der Kirche St. Servatius auf dem Streichen einen besonderen Hörgenuss mit einem Streifzug durch die Werke alter Meister und Originalkompositionen zeitgenössischer Komponisten geboten.


Das Instrumental-Quintett »Working Clarinets« entstand im Jahr 2002 aus der gemeinsamen Leidenschaft für das Ensemblespiel und aus bereits bestehenden Musikerfreundschaften. Beides war bei dem Konzert deutlich zu spüren, die Musiker setzten die gesamte Bandbreite der Klarinettenfamilie ein.

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Florian Mühlberger führte als Moderator gekonnt durch die elf Stücke: Er berichtete, dass bei dem Stück »Slawische Tänze« von Antonin Dvorak die Komposition zunächst als ein Klavierwerk und aufgrund des großen Erfolgs auch als Orchesterstück geschrieben wurde, das von den »Working Clarinets« nun mit zehn Händen gespielt wurde.

Weitere Höhepunkte waren die Auftritte der mit vielen Preisen ausgezeichneten Britta Ströher. Mit der »Cavatina« der Rosina aus »Il Barbiere Di Siviglia« von Gioachino Rossini bekam das Publikum gleich den Eindruck, einem besonderen Konzert beizuwohnen.

Der Moderator bezeichnete »O mio babbino caro« aus der einaktigen Oper »Gianni Schicchi« von Giacomo Puccini als eine der schönsten Arien, die die Liebe besingen. Britta Ströher trug sie gefühlvoll mit perfekter Begleitung der »Working Clarinets« vor. Um die Liebe ging es auch im nächsten Stück, »Je veux vivre« aus der Oper »Roméo et Juliette« von Charles Gounod. Auch hierbei fühlten die Zuhörer die Freude, Bedeutsamkeit und Aufregung der in der Arie besungenen Situation.

Beschwingt ging das Konzert mit der Arie aus der Oper »Porgy and Bess« von George Gershwin dem Ende zu, begleitet von einem beeindruckenden Solo von Stefan Matt.

Nach dem letzten Stück aus dem Programm, »Somebody loves me«, wollte das Publikum die Musiker aber noch nicht gehen lassen und erklatschte sich eine Zugabe vom Südtiroler Komponisten Herbert Pixner. wun