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Wasserversorgung in Ruhpolding auf lange Sicht sicher

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Ruhpolding: Wasserversorgung auf lange Sicht sicher
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Viel Fingerspitzengefühl wurde den Baggerführern beim Verlegen der tonnenschweren Düker unter die Urschlauer Ache abverlangt. So konnte das Projekt innerhalb einer Woche durchgezogen werden. (Foto: Schick)

Ruhpolding – Schweres Gerät und perfektes Timing waren gefragt beim Einsetzen zweier sogenannter Düker, mit deren Erneuerung die gemeindliche Wasserversorgung in Ruhpolding auf lange Sicht hinaus sichergestellt wurde.


Die tonnenschweren Stahlrohre mit einer Länge von bis zu 18 Metern lösten die bisherigen Durchläufe unter der Urschlauer Ache ab, die noch aus den Fünfzigern und Sechzigern des vorigen Jahrhunderts stammten und mittlerweile den heutigen Kapazitäten nicht mehr stand hielten.

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Der Austausch erfolgte im Zuge des ersten von zwei Bauabschnitten, mit denen die Brander Straße, die Kreisstraße TS 35, von der Ampelanlage bis zur Einmündung der Ortsstraße in Höhe des Café Windbeutelgräfin grundlegend saniert wird.

Die Arbeiten gehen zügig voran, sodass das erste Teilstück bis zur Abzweigung Grund- und Mittelschule nach Pfingsten wieder befahrbar sein wird. Voraussichtlich bis Oktober für den Durchgangsverkehr gesperrt bleibt der zweite Streckenabschnitt von der Schule bis zum Café Windbeutelgräfin. Die Sanierungsmaßnahmen erstrecken sich insgesamt über eine Länge von 835 Metern; die Umleitungen sind ausgeschildert.

Um die mächtigen Wasserrohre überhaupt in die vorgesehene Trasse hieven zu können, gingen der spektakulären Aktion eine Menge Vorarbeiten voraus. So mussten beispielsweise im Vorfeld für die Hauptversorgung vom Brunnen Grashof zum Hochbehälter am Kirchberg dem Bachverlauf der Urschlauer Ache einige »Bypässe« gelegt werden, um ein halbwegs trockenes Umfeld zu schaffen.

Besonders hilfreich erwies sich der Einsatz einer leistungskräftigen Steinfräse, mit der der Rohrgraben relativ schnell fertig war. »Dadurch konnten wir alles im Rekordtempo von nur eine Woche erledigen«, kommentierte Wassermeister Franz Astner, der das Rohrprojekt fachmännisch beaufsichtigte, erleichtert das schwierige Unterfangen.

Nerven wie Drahtseile während der gesamten Aktion bewiesen einmal mehr die beiden Baggerführer Heinrich Mayer und Maxi Oberleitner von der ortsansässigen Tiefbaufirma, die mit viel Fingerspitzengefühl an den Joysticks die schweren Rohre passgenau an die richtige Stelle brachten. Und das trotz des abschüssigen Geländes und der steilen Uferböschung. ls

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