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Ruhpoldinger (50) fährt Reh an und lässt schwer verletztes Tier zurück

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Foto: dpa/Holger Hollemann

Ruhpolding – Auf und davon machte sich ein Autofahrer nach einem Wildunfall am frühen Freitagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Ruhpolding und Eisenärzt. Das schwer verletzte Reh musste schließlich von der Polizei erschossen werden.

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Ein 50-jähriger Ruhpoldinger, der am Morgen auf der Staatsstraße 2098 von Ruhpolding in Richtung Eisenärzt unterwegs war, hatte gegen 5.50 Uhr ein Reh angefahren.

Der Autofahrer meldete den Unfall jedoch zunächst nicht der Polizei und setzte seine Fahrt fort. Das Reh, das den Unfall schwer verletzt überlebt hatte, befand sich noch auf der Fahrbahn und wurde von einer unbeteiligten jungen Frau entdeckt, die daraufhin sofort die Polizeiinspektion Traunstein verständigte.

Als die Streifenbesatzung an der Unfallstelle eintraf, lebte das sichtbar und schwer verletzte Tier immer noch und wurde von den Beamten an Ort und Stelle von seinen Qualen erlöst. Erst gegen 7 Uhr meldete der 50-jährige Ruhpoldinger, der das Tier angefahren hat, den Vorfall. Die Polizei Traunstein wird nun mögliche Verstöße nach dem Tierschutzgesetz prüfen und zur Anzeige bringen.