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Ruhpolding bleibt nun dauerhaft eine Polizeistation

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Die Ruhpoldinger Polizei wird nun dauerhaft eine Polizeistation bleiben. (Foto: Burghartswieser)

Ruhpolding – Nach der aus polizeilicher Sicht erfolgreichen Probephase geht die Polizeistation (PSt) Ruhpolding ab 1. Januar 2019 in den dauerhaften Betrieb über. Im Rahmen von organisatorischen Veränderungen übernimmt damit bleibend die Polizeiinspektion Traunstein personalintensive Verwaltungsaufgaben der Dienststelle Ruhpolding. Hierdurch können Ressourcen zur Bewältigung originärer Polizeiaufgaben freigesetzt werden. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit.


Seit dem 1. März 2017 lief der Probebetrieb, bei dem die ehemalige Polizeiinspektion (PI) Ruhpolding als Polizeistation geführt wurde. Diese organisatorische Veränderung wurde zunächst in der Praxis getestet, um deren Wirksamkeit und Umsetzbarkeit zu prüfen. Das ist nun abgeschlossen. Durch die Herabstufung der Dienststelle Ruhpolding wird nach Angaben des Präsidiums kein Personal aus der Region abgezogen, vielmehr sei ein effektiverer Einsatz der im Raum Traunstein und Ruhpolding Dienst verrichtenden Beamten möglich.

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"Unser Ziel ist mehr sichtbare Polizei auf der Straße. Durch die Umwandlung der Polizeiinspektion Ruhpolding zu einer Polizeistation kann die sichtbare Polizeipräsenz im Raum Ruhpolding und Inzell zielorientiert erhöht werden", so Polizeipräsident Robert Kopp.

Nach einem positiven Fazit des Probebetriebs wird die Polizeistation Ruhpolding nun dauerhaft eingerichtet. Bereits bei der damaligen PI Ruhpolding gab es dienstbetrieblich angepasste Öffnungszeiten. Aus den Erfahrungen daraus wurde auch im Probebetrieb der PSt Ruhpolding eine Vor-Ort-Erreichbarkeit wochentags von 6.30 bis 16.30 Uhr sowie freitags bis einschließlich sonntags und an Feiertagen von 8 bis 18 Uhr gewährleistet. Diese Zeiten werden auch beibehalten, sodass sich für die Bürger mit der dauerhaften Umstellung nichts ändert.

Außerhalb der Öffnungszeiten der Polizei in Ruhpolding wird von der PI Traunstein aus, die im Zuge dieser organisatorischen Maßnahme personell gestärkt wurde, eine Streife für den Bereich der Polizeistation Ruhpolding eingesetzt. Die Praxis habe gezeigt, dass sich der flexible Einsatz der Streifen auch positiv auf die Kriminalitätsentwicklung auswirkt. Nachdem bereits 2017 ein Rückgang der Straftaten in diesem Bereich festzustellen war, zeichnet sich auch für das Jahr 2018 ab, dass sich die festgestellten Straftaten weiterhin auf einem niedrigen Niveau bewegen, so die Angaben des Präsidiums weiter.

In Zuge dieser Veränderung wurde auch die organisatorische Anbindung der Polizeistation Reit im Winkl an die Polizeiinspektion Grassau umgesetzt. Künftig wird außerhalb der Dienstzeiten die Polizeiinspektion Grassau die Betreuung des Reit im Winkler Zuständigkeitsbereiches übernehmen.

"Der Probeversuch zeigte, dass mit dieser Organisationsmaßnahme ein flexiblerer und effektiverer Einsatz der Polizei, sowohl im täglichen Dienstbetrieb als auch bei besonderen Einsatzanlässen erzielt werden kann, was in erster Linie der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Region zugutekommt", betont Polizeipräsident Kopp.