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Herbert Ohl bleibt oberster »Historischer«

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Ruhpolding: Herbert Ohl bleibt Vorsitzender des »Historischen Vereins«
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Altbürgermeister Herbert Ohl bleibt für weitere drei Jahre »Hahn im Korb« bei den Ruhpoldinger Historischen. Unterstützt wird er dabei von seinen Stellvertreterinnen Anni Stief (links) und Evi Schweiger. (Foto: Schick)

Ruhpolding – Altbürgermeister Herbert Ohl wird auch die nächsten drei Jahre an der Spitze des Historischen Vereins stehen. Der engagierte Hobby-Historiker wurde während der Jahreshauptversammlung im Hotel Post erneut zum Vorsitzenden gewählt.


Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden seine Stellvertreterinnen Evi Schweiger und Anna Stief. Der langjährige Kassenwart Hubert-Georg Braxenthaler bleibt ebenso im Amt wie Kassenprüfer Ludwig Hurm.

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Dem Verein gehören derzeit 41 Mitglieder an. Obwohl drei Sitzungen corona- bedingt ausfallen mussten, gab es im abgelaufenen Ve-reinsjahr sieben Versammlungen mit verschiedensten Themen, die durchwegs großen Anklang fanden.

Ohl würdigte in dem Zusammenhang Evi Schweiger für die lehrreichen »Sütterlin-Abende«, in deren Verlauf die alte deutsche Schrift wieder zu Ehren kam. Lob erhielt sie außerdem, weil sie die Sammlung von typisch im Miesenbacher Tal gesprochenen Mundart-Aus- drücken stetig anwachsen lässt und diese auch publik macht. Evi Schweiger wurde deshalb für die Bürgerehrung der Gemeinde vorgeschlagen.

Zudem zeigte sich der Vorsitzende erfreut darüber, dass die elektronische Archivierung des umfangreichen Vereinsmaterials wie Fotos, Schriftstücke, Akten und vieles mehr bereits voll im Gange ist. Dank eingegangener Spenden konnte mittlerweile die nötige Hardware gekauft werden. Karl Schauderna und Georg Bittner digitalisieren den umfangreichen »Schatz« an Fotos, Schriftstücken und weiteren historischen Unterlagen, um sie der Nachwelt zu erhalten.

Siegfried Geierstanger möchte die frühere, sehr schwierige Holzbringung für die Saline noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Man werde versuchen, das Thema filmisch aufzuarbeiten, so Ohl. Nachdem sich viele Aufgaben angesammelt haben, plädierte er, heuer auf die Sommerpause zu verzichten und mit der Juli-Versammlung fortzufahren.

Zweiter Bürgermeister Ludwig Böddecker bedankte sich im Namen der Gemeinde für die geleistete Arbeit. Man wisse die umfangreiche und wichtige Arbeit zu schätzen. Mit Bedauern wurde der evangelische Pfarrer Thomas Schmeckenbecher aus dem Mitgliederkreis verabschiedet. Er tritt demnächst eine Pfarrstelle in Augsburg an. ls

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