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Hannes Namberger wird Zwölfter beim Ultra Trail Mont Blanc über 101 Kilometer

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Hannes Namberger kam nach 11:48 Stunden als Zwölfter ins Ziel. Beim Ultra Trail Mont Blanc ist er sein erstes Rennen über 101 Kilometer gelaufen.

Der Ruhpoldinger Hannes Namberger ist beim Ultra Trail Mont Blanc (UTMB) sein erstes Rennen gelaufen, das länger war als »die besondere 100-Kilometer-Grenze« und hat dabei gleich den 12. Platz belegt.


Beim Ultra Trail Mont Blanc, dem größten Trail-Rennen der Welt, können die Teilnehmer über Distanzen von 56, 101, 145 und 171 Kilometer antreten. Die längste Strecke über 171 Kilometer führte von Chamonix in Frankreich und geht über Italien in die Schweiz und wieder zurück zum Start – sozusagen einmal um den Mont Blanc herum.

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Hannes Namberger startete über die 101 Kilometer lange Strecke mit 6100 Höhenmetern im Aufstieg. Start war für ihn in Courmayour (Italien), das Ziel ebenfalls in Chamonix. »Hier steht – wie auf allen anderen Distanzen – nicht die Weltelite am Start, sondern auch unzählige Hobbyläufer, die dieses Rennen einfach nur finishen wollen«, berichtet Hannes Namberger. Der Wettkampf sei vergleichbar mit dem Ironman auf Hawaii für Triathleten. Hannes Nambergers Rennen verlief im ersten Drittel »sehr gut. Ich konnte bis Kilometer 30 im Spitzenfeld gut mitlaufen und hatte noch Reserven für die anstehende Distanz«, erzählt er. »Doch dann kam die Hitze und es wurde schwierig. Bis Kilometer 60 hatte ich stark zu kämpfen und hoffte ständig, mich wieder zu erholen – und so kam es auch. Bei Kilometer 80 – kurz vor dem letzten Anstieg – war ich wieder voller Kraft und konnte Platz um Platz gutmachen.« So erreichte der Ruhpoldinger nach 11:48 Stunden das Ziel auf Platz zwölf »Für mein erstes 100-Kilometer-Rennen ein Top-Ergebnis«, freut er sich.

»Schon etwas Magisches«

Die Grenze von 100 Kilometern ist für Hannes Namberger »schon etwas Magisches und eine solche Distanz muss man in seiner Karriere einmal gemacht haben«, betont er.

In der nächsten Saison will der Extremsportler öfter »solche langen Kanten laufen«. Für das Rennen habe er sein Training ein wenig umstellen müssen – zur Vorbereitung standen auch Distanzen von 50 bis 60 Kilometer auf dem Trainingsplan.

In zweieinhalb Wochen startet Hannes Namberger in Bulgarien wieder bei einem Rennen der »Skyrunner«-Serie über die Distanz von 66 Kilometern, bevor es für ihn eine Pause gibt: »Anschließend werde ich mich ein wenig von meinem Rennprogramm erholen«, sagt der Ruhpoldinger. jom