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Ein besonderes »Paradeiserl«

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Elisabeth Schmid mit ihrem nach eigener, persönlichen Interpretation gestalteten »Paradeiserl«. (Foto: Schick)

Ruhpolding – Die Ruhpoldingerin Elisabeth Schmid hat sich heuer für den Adventsschmuck auf der Terrasse etwas Besonderes einfallen lassen: ein über zwei Meter hohes Daxen-Paradeiserl, das jederzeit zu besichtigen ist.


Nach altem Brauch zierten früher sogenannte »Paradeiserl«, allerdings in weitaus kleinerer Form die Wohnstuben in Österreich und Altbayern. Sie gelten als Vorläufer des Adventkranzes und erleben in neuerer Zeit wieder eine Renaissance.

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Da derzeit ihr vielbewunderter Dahliengarten im Winterschlaf ist, andererseits aber durch den kräftigen Herbststurm genügend Tannengrün zur Verfügung stand, kam die passionierte Blumenliebhaberin auf die Idee, ein »Paradeiserl« nach eigener, persönlichen Interpretation zu binden.

Als Gerüst diente ein stabiler »Heuhiefl«, den ihr Mann Albert auf einen Holzstock montierte. Geschmückt mit Äpfeln aus dem eigenen Garten und dem obenauf thronenden Adventskranz steht die grüne Pyramide nun als Symbol für den Baum der Erkenntnis und kann bis Maria Lichtmess (2. Februar) besichtigt werden.

Neben ihrer Kreativität ist Elisabeth Schmid auch bekannt für ihr Geschick, Blumen und andere Pflanzen zu kultivieren. Besonders Dahlien haben es ihr angetan, was man alljährlich im farbenprächtigen Garten unweit des Campingplatzes bestaunen kann. Durch die Weitergabe von Dahlien, Kakteen und Sukkulenten nahm sie letzthin 300 Euro ein, die sie der Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein spendete. ls

 

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