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Biathlon-Legende Wolfgang Pichler nach Herzinfarkt beim Rennradfahren im Krankenhaus

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Ruhpolding: Wolfgang Pichler nach Herzinfarkt im Koma – Rennradunfall bei Waging mit Biathlon-Legende
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Der Ruhpoldinger Wolfgang Pichler erlitt am Sonntagvormittag beim Rennradfahren einen Herzinfarkt. (Foto: Montage; l. dpa, r. FDL/Lamminger)

Waging am See/Ruhpolding – Biathlon-Legende Wolfgang Pichler hat beim Rennradfahren am Sonntag einen Herzstillstand erlitten und befindet sich derzeit im künstlichen Koma im Traunsteiner Krankenhaus. »Man kann vorsichtig optimistisch sein«, sagte sein Bruder Claus Pichler am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Sein Bruder sei in besten Händen, die Erstversorgung am Unfallort sei hervorragend gewesen, so Claus Pichler, der zwölf Jahre lang Bürgermeister in der Biathlon-Hochburg Ruhpolding war.


Sein Bruder habe keine Schädelverletzungen erlitten, sei von den Ärzten aber ins künstliche Koma versetzt worden, erklärte Claus Pichler. Der Unfall hatte sich am Sonntag in Waging am See ereignet. Sein Bruder war dort mit einer Sportler-Gruppe unterwegs, als er in einem Waldstück bewusstlos zusammenbrach.

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Wolfgang Pichler ist einer der erfolgreichsten Trainer im Biathlon. Insgesamt 19 Jahre arbeitete er für die Schweden. Von 2011 bis 2014 war er Trainer der russischen Biathlon-Damen. Pichler gewann mit seinen Teams 37 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften.

Nach seiner Rückkehr zu den Schweden im Jahr 2015 sorgte Pichler bei Olympia in Pyeongchang mit seiner Mannschaft für Furore. Hanna Öberg und die Männer-Staffel gewannen 2018 jeweils Überraschungsgold. Außerdem holten die Damen-Staffel und Sebastian Samuelsson jeweils Silbermedaillen. Sogar König Carl Gustav wurde in Südkorea zu einem großen Fan der schwedischen Biathlonmannschaft und war fast immer vor Ort.

1995 war Pichler erstmals zu den Schweden gewechselt, führte Magdalena Forsberg zu gleich sechs Triumphen im Gesamtweltcup. Nach dem Gastspiel in Russland und der Rückkehr nach Schweden beendete er 2019 bei der Heim-WM in Östersund seine Trainer-Karriere und ist seitdem als Talententwickler für Schwedens Olympisches Komitee tätig.

Bilder vom Rettungseinsatz am Sonntag:

Update, Montagvormittag:

Bei dem Rennradfahrer aus Ruhpolding, der am Sonntagvormittag bei Waging wegen eines Herzinfarkts zu Sturz gekommen ist und wiederbelebt werden musste, handelt es sich offenbar um Biathlon-Legende Wolfgang Pichler. Das berichtet die »Bild«-Zeitung.

Wolfgang Pichler ist einer der erfolgreichsten Biathlon-Trainer. Er war unter anderem über 20 Jahre in unterschiedlichen Positionen für das schwedische Team aktiv, von 2011 bis 2014 war er Coach in Russland. 2019 beendete er seine Trainerkarriere.

Nur wenige Monate nach seinem Rücktritt als Trainer der schwedischen Biathlon-Nationalmannschaft war Pichler ins schwedische Olympische Komitee gewechselt.

Unsere Erstmeldung zum Unfall am Sonntag:

Der 65-Jährige war am späten Sonntagvormittag mit seinem Rennrad zusammen mit einer Gruppe aus mehreren Profiradsportlern auf der Ottinger Straße in Richtung Otting unterwegs, als er im steilen Anstieg durch einen Wald vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme plötzlich zusammenbrach und alleinbeteiligt zu Sturz kam.

Der Ruhpoldinger zog sich dabei laut Polizei zusätzlich schwere Verletzungen im Kopfbereich zu und blieb bewusstlos auf der Straße liegen. Seine Begleiter setzten sofort einen Notruf ab und begannen unter telefonischer Anweisung mit der Reanimation.

Als der First Responder der Feuerwehr Waging eintraf, übernahmen die Sanitäter die Reanimation. Als die Retter den Defibrilator einsetzten, gelangte der Verletzte wieder zu Bewusstsein. Nachdem der 65-Jährige erfolgreich reanimiert worden war, kam er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Traunstein. An der Unfallstelle waren neben dem First Responder auch weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr Waging sowie vom BRK und der Polizei im Einsatz. Die Feuerwehr sperrte während der Rettungsaktion zudem die Straße.

red/FDL

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